Divoka Šárka – Natur im Großstadtdschungel

Ein Beitrag von Judith Schneider

Divoka Šárka1Sommer, endlich! Also nichts wie raus und die Sonne genießen. Das denken sich aber auch die Touristen, die sich tausendfach vermehrt haben in den letzten Wochen. Um dem zu entgehen muss man sich nur knapp 30 Minuten von den Wirren des Altstädter Rings entfernen: Divoka Šárka ist ein wunderschönes Stück Natur, das man zwischen Prager Flughafen und Innenstadt findet. Genau der richtige Ort, um Touristen, dem Stadttrubel und dem Lärm zu entkommen.

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Und auf einmal sprachen sie alle Deutsch - Interkulturelle Kommunikation Teil 6

Ein Beitrag von Charlotte Palm

Wenn man für eine längere Zeit in einer Stadt lebt, dann hat man nach ein paar Wochen ja so seine Lieblingslokale oder -Geschäfte, in denen man immer wieder Kunde ist. So bin ich mittlerweile Stammkunde in einem wirklich hervorragenden tschechischen Lokal, in dass ich jeden meiner Gäste ausführe. Gemüse und Obst kaufe ich täglich bei einem Vietnamesen um die Ecke. Bisher gab es bei jedem Einkauf die üblichen Probleme mit der Sprache.

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Touristen - Eine seltsame Spezies

Ein Beitrag von Charlotte Palm

touristen.bmp Touristen sind schon eine seltsame Spezies der Gattung Mensch. Sie laufen meist in großen Gruppen an immer denselben Plätzen herum, machen seltsame Geräusche und tragen bestimmt Accessoires. Um das fast immer gleiche Verhalten eines Touristen zu untersuchen, scheint mir Prag unter allen anderen europäischen Großstädten besonders geeignet zu sein. Vor allem letztes Wochenende, an dem der 1. Mai gleichzeitig auch Vatertag war, wimmelte es in der Hauptstadt nur so von Touristenscharen.

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Über tschechische Gottesdienste und wie es einem als Dieb ergehen kann

Ein Beitrag von Charlotte Palm

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Ich bin zwar weder besonders religiös, noch gehe ich regelmäßig in die Kirche, doch mag ich manchmal die Atmosphäre, die in Kirchen herrscht - vor allem während eines Gottesdienstes. Ich mag es, wenn man von einer belebten und lauten Straße in eine Kirche eintritt und sofort von Stille, Andacht und diffusem Licht umgeben ist. So habe ich mich heute Morgen auf den Weg zur Kirche St. Jakob (nahe dem Altstädter Ring) gemacht, um die Sonntagsmesse zu besuchen.

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Flatrate-Party – Grenzenlose Niveaulosigkeit

Ein Beitrag von Judith Schneider

Das Problem dieses Eintrags ist folgendes: Ich muss zugeben, dass ich auf einer „Flatrate-Party“ war… Das fällt mir nicht leicht, aber zu meiner Entschuldigung nur soviel: 1. Ich wurde von meiner temperamentvollen, mexikanischen Mitbewohnerin GEZWUNGEN. 2. Nach 30 langen Minuten ergriff ich bereits wieder die Flucht…

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Über das Begrüßen in unterschiedlichen Kulturen – Interkulturelle Kommunikation Teil 5

Ein Beitrag von Charlotte Palm

Ein Tag ohne das Begrüßen oder Verabschieden seiner Mitmenschen wäre wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Man begrüßt und verabschiedet sich morgens, mittags und abends ohne darüber nachzudenken, ob und wie man es macht…

…bis man dann vor einem Franzosen steht und ihn umarmen möchte.

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Ausschreibungsverfahren: Einer wird gewinnen…

Ein Beitrag von Niels Köhler

“Die Polizei wird im Škoda, VW oder Renault fahren”, titelt heute die Online-Ausgabe der Mladá fronta Dnes. Tatsächlich?! Renault? Das doch wohl kaum. VW? Möglich, aber unwahrscheinlich.

Hintergrund ist das Milliarden-Ausschreibungsverfahren für neue Fahrzeuge der tschechischen Polizei - heute um 11.00 Uhr endete die Frist zum Einreichen von Angeboten.

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„Suddenly“ – Und plötzlich wird es still

Ein Beitrag von Judith Schneider

SuddenlyFamilienidylle pur: Vater Lasse küsst zärtlich seine Frau aus dem Schlaf. Die beiden Jungs (17 und 11 Jahre alt) streiten am gemeinsamen Frühstückstisch. Die Familie macht sich auf den Weg zu den Großeltern. Es herrscht ein wunderbarer, liebevoller Alltag.

Doch dann passiert ein tragischer Autounfall: die Mutter und der jüngste Sohn sterben, Vater Lasse und Sohn Jonas überleben. Der schwedische Film „Suddenly“ erzählt ganz leise, wie es plötzlich still werden kann in der Welt. Zu sehen ist der eindringliche Film auf dem Festival „Tage des europäischen Films“.

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Prag versus den Rest Tschechiens – Ein Wochenende in Teplice nad Metuji

Ein Beitrag von Charlotte Palm

bild1234.bmp Eines Tages fassten wir den Beschluss, Prag während unseres Auslandssemesters einmal verlassen zu müssen und in eine ländlichere Gegend zu fahren. Als wir einer Tschechin von dem Vorhaben erzählten, in einen Nationalpark in der Slowakei zu fahren, erwiderte sie erstaunt: „Warum bleibt ihr nicht in der Tschechischen Republik, wenn ihr schon einmal hier seid und lebt?“ Recht hatte sie und wir beschlossen, nach Teplice nad Metuji, den „Felsenstädten“ nahe der polnischen Grenze zu fahren. Felsenstädte? Gesagt, getan haben wir uns Samstagmorgen auf die Reise dorthin begeben und ich muss sagen, dass es in jeglicher Hinsicht eine einmalige Erfahrung war.

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Zum Kaffee mit Jennifer und Cristina

Ein Beitrag von Judith Schneider

Jennifer Ulrich und Cristina do RegoWir hatten uns für 16.15 Uhr im Café verabredet. Um 16.40 kamen sie dann schließlich an: Jennifer Ulrich und Cristina do Rego. Die beiden deutschen Nachwuchs-Schauspielerinnen spielen in „Die Welle“ die weiblichen Hauptrollen Karo und Lisa. Bei einer Tasse Kaffee haben sie von sich, der „Welle“ und dem Schauspieler-Dasein erzählt.

Etwas abgehetzt und hungrig kamen Jennifer und Cristina zur Verabredung. Sie hatten an diesem Tag bereits mehrere Pressetermine, einen Radioauftritt, ein Film-Screening und eine Diskussion in einer Prager Schule hinter sich gebracht. Das Mittagessen ist dabei wohl auf der Strecke geblieben und die beiden mussten das erstmal nachholen. Und so unterhielten wir uns zwischen einer Gabel Spaghetti oder einem Bissen Lachs.

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