Wie man sich auf ein Erasmussemester in Prag vorbereitet
Prag, die goldene Stadt mit mysteriöser Seele. Bier, Knödel und Schweinebraten. Prager Burg und Karlsbrücke. Altbauten und Jugendstilfassaden. Jazz, Kafka, Kulturmetropole. Kommunismus und Prager Frühling. Taschendiebe, Touristenmassen und Horden betrunkener Junggesellen…
Nimm dich in Acht vor Taschendieben und Touristenfallen! Das wird die beste Zeit deines Lebens… Pass bei dem deftigen Essen auf deine Figur auf! Ich komm dich auf jeden Fall besuchen… Bring mir tschechisches Bier mit! Diese Sprache lernst du sowieso nie…
Prag ist großartig, wunderschön, gefährlich…
Mit all diesen Vorstellungen und Ratschlägen im Kopf, werde ich morgen mit einer Freundin voll bepackt zum ersten Mal in Prag landen. Und das nicht als Tourist, sondern als jemand, der nun viereinhalb Monate hier leben und studieren wird, was ich noch gar nicht realisieren kann… Nach Prag bin ich gekommen, indem ich in einer Bewerbung für ein Erasmus-Studium dargelegt habe, warum ich unbedingt in Paris bzw. Frankreich (was meine erste Wahl war) studieren möchte. Um mich vorzubereiten habe ich im Reiseführer geschmökert und dabei erfahren, dass es 11 000 Kneipen geben soll in Prag und es unter Tschechen nicht üblich ist, beim Essen zu reden. Ich bin sehr gespannt, was mich in Prag erwartet, welche Vorstellungen sich bestätigen und welche nicht…
Ein praktischer Tipp, was das Finanzielle angeht: Es empfiehlt sich ein Konto bei der Deutschen Bank zu eröffnen, da es mitten im Zentrum eine große Filiale gibt, bei der man gebührenfrei Geld abheben kann.
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