Tschechinnen singen die deutsche Nationalhymne: …danach lasst uns alle sterben

Brüderlich mit Herz und Hand - von wegen: Was denken sich tschechische Schülerinnen für eine Klassenkamaradin als besonders fiese Strafe für eine verlorene Wette aus? Klare Sache: Sie lassen die Unglückliche in das viel zu enge Aerobic-Dress ihrer besten Freundin schlüpfen und sie in der Deutschstunde vor versammelter Klasse die deutsche Nationalhymne vorsingen.

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Der kleine, aber folgenschwere Lapsus der Schülerin mit dem verdrehten “r” erscheint jedoch in milderem Licht, wenn man ihn vor dem Hintergrund des blamablen Auftritts von Helena Vondráčková vor dem Fußball-Länderspiel Tschechien - Deutschland am 27. März 2007 sieht.

Das Kauderwelsch am Anfang der Hymne ist Vondráčková als einer der dienstältesten Schlagersängerinnen des Landes um so weniger zu verzeihen, als sie immerhin einige Jahre mit einem Deutschen verheiratet war. Als mildernder Umstand kann da höchstens noch angeführt werden, dass ihr damaliger Mann aus der DDR stammte, zu Hause also vermutlich nicht das Deutschland-Lied, sondern “Auferstanden aus Ruinen” gesungen wurde.

Interessant wäre es aber doch noch zu erfahren, welche Wette Helena Vondráčková eigentlich verloren hatte. Oder wer sollte im Fußballstadion auf der Letná-Ebene bestraft werden?

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2 Reaktionen

29. Februar 2008, 19.11 Uhr [1] Judith sagt:

Nun gut, dafür gibt es aber auch deutsche Beispiele: 2005 sang Sarah Connor in der Münchner Allianz Arena die Deutsche Nationalhymne. Dabei trällerte sie fröhlich „Brüh im Lichte dieses Glückes“ statt „Blüh im Glanze dieses Glückes“…

3. März 2008, 8.28 Uhr [2] helena vondráčková sagt:

ich bin unsterblich!

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