Monatsarchiv für März 2008

Švankmajers “Food” (Teil 3): Dinner For One

Chaplins GoldrauschCineasten werden es sicherlich nicht übersehen haben: Am surrealistischen Mittagstisch wimmelt es nur so von Zitaten des Charlie-Chaplin-Klassikers “Goldrausch”. In einer der berühmtesten Szenen verspeist Chaplin dort als eingeschneiter hungriger Tramp genüsslich seinen eigenen Schuh. Den hatte er zuvor als Thanksgiving-Festmahl für sich und seinen Kumpel Big Jim (Mack Swain) in einer windschiefen Goldgräberhütte gekocht.

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Wie man nach Theresienstadt hin und mit etwas Glück auch wieder zurück kommt

Wie bereits beschrieben, haben wir am Samstag einen Ausflug nach Theresienstadt gemacht. Während die Hinfahrt ganz planmäßig verlief, so gestaltete sich die Rückfahrt nach Prag anders als erwartet.

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Švankmajers “Food” (Teil 2): Naked Lunch

Nachdem die špekáčky zum Frühstück mit Bier im Pappbecher hoffentlich Appetit auf mehr gemacht haben, begeben wir uns nun zum Mittagessen. Beim zweiten Teil von Jan Švankmajers surrealistischem Anmimationsfilm tauchen wir ein in die gute alte, fast gänzlich untergegangene, Restaurant-(Un)Kultur der realsozialistischen Tschechoslowakei.

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Kunst und Kultur in Theresienstadt

Wie ich in dem vorhergehenden Beitrag schon beschrieben habe, gab es im Ghetto Theresienstadt ein ausgeprägtes kulturelles Leben, in dem zahlreiche Kunstwerke entstanden. So zum Beispiel folgendes Gedicht von Leo Strauß, das die Lebenssituation im Ghetto beschreibt:

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Švankmajers “Food”: Fast Food, Kannibalismus und der Stern im Michelin

Andrea AccordiKulinarische und gastronomische Zeitenwende: Der erste Stern des Guide Michelin, der je an ein Restaurant in Osteuropa vergeben wurde, leuchtet seit einigen Tagen über dem Prager Restaurant Allegro und dem Hotel Four Seasons. Dank der geschickten italienischen Händchen von Meisterkoch Andrea Accordi (Foto).

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Das „Ghetto Theresienstadt“

bild0578.bmpSamstagmorgen haben wir uns auf den Weg nach Theresienstadt (Terezín) gemacht, von dem mit Sicherheit jeder schon einmal etwas gehört hat und doch die Wenigsten wissen, was dort wirklich passiert ist. Ich muss sagen, dass es in meiner bisherigen Pragzeit wohl das Interessanteste und auch Bewegendste war, was wir gesehen haben…

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Wie es ist, in Prag einkaufen zu gehen

Nach vier Wochen, die ich nun in Prag lebe und in denen ich von der Zahnbürste über die Fahrkarte bis zum Bier schon so Einiges besorgen musste, ist es vielleicht an der Zeit, mal ein paar Worte über Preise, Öffnungszeiten usw. Prager Geschäfte zu verlieren.

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Rauchender Colt reloaded: Stelldichein mit blonder Stewardess und Paparazzi

Klaus und blonde Stewardess“Mit dem Liebes- und Privatleben von Politikern sieht man es in Tschechien allgemein nicht so eng. Es gilt zunächst einmal als Privatsache, getreu dem Motto: Lieben und lieben lassen. Außerheliche Affären, Seitensprünge, in die Brüche gegangene Familien - für die Boulevardmedien ist das natürlich trotzdem ein gefundenes Fressen.” Hatten wir das nicht schon einmal?

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Die tschechische Sprache - Interkulturelle Kommunikation Teil 2

Eine Freundin, die zur Zeit zu Besuch in Prag ist und wie wohl alle davon ausging, dass ich mich im Land ein bisschen verständigen kann, bat mich gestern beim Einkaufen: “Charlotte, kannst du mal gerade kommen und mir helfen?” “Nein, tut mir leid, ich kann dir überhaupt nicht helfen! Du musst einfach auf die Dinge zeigen, die du haben möchtest!” Mir wurde zum ersten Mal unangenehm bewusst, dass ich der Landessprache wirklich überhaupt nicht mächtig bin…

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“One World” - Das Festivaltagebuch Teil 4

One WorldWenn man normalerweise einen Brief schreibt, dann hofft man, dass der Brief auch jene Person erreicht, an die er gerichtet ist. Bei dem Dokumentarfilm „Letter to Anna“ ist das leider ein bisschen anders. Denn Anna ist tot. Anna wurde im Oktober 2006 ermordet, weil sie Dinge geschrieben hat, die bestimmte mächtige Leute nicht lesen wollten. Anna heißt mit Nachnamen Politkovskaja und ist die berühmte russische Journalistin, die offen und schonungslos die Putin-Regierung und den Krieg in Tschetschenien kritisierte. Beim „One World“-Dokumentarfilmfestival wird an den Fall Politkovskaja erinnert.

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