Monatsarchiv für Juni 2008

EM-Kolumne: Rausch in Oranje


Frankreich-Rumänien und Holland-Italien spielen die Todesgruppe aus. Wer hier weiterkommt, steht bereits mit beiden Beinen im Viertelfinale. Ergreifende Szenen beobachtet und beschreibt Gerd Lemke (gerlem@gmx.de).

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Zlín - eine Stadt im Filmfieber

goldenapple.jpgDas internationale Filmfest in Zlín, einer relativ kleinen, in Ostmähren gelegenen Stadt, ist nicht nur ein Filmfest für Kinder und Jugendliche, sondern auch eines mit ihnen, über sie und von ihnen. Neben dem Hauptprogramm (Filme, Filme, Filme, die übrigens alle kostenlos sind) gibt es ein Rahmenprogramm, das kreative Aktionen, live Musik, Seminare, psychologische Beratung, Ausstellungen und Preisverleihungen beinhaltet. Drei Tage habe ich mich durch die Film- und Fernsehwelt treiben lassen und war mehr als nur einmal überrascht, begeistert und betroffen.
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EM-Kolumne: Da freut sich der Piefke


Österreich–Kroatien und Deutschland–Polen kopieren den ersten Spieltag. Und wann wird es mal endlich wieder richtig Sommer?

Randbemerkungen zur EM von Gerd Lemke (gerlem@gmx.de).

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EM-Kolumne: Regen, Schneetreiben, Euphorie


Schweiz-Tschechien und Portugal-Türkei bilden den Auftakt einer denkwürdigen Europameisterschaft. Leergefegte Straßen und volle Wirtshäuser: Böhmen feiert.

Gerd Lemke (gerlem@gmx.de) schildert seine Erlebnisse.

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Eulenspiegelei: Hungerstreik für US-Raketenschirm


Der Publizist Jiří X. Doležal macht seinem Ruf als ernstzunehmender Polit-Clown der tschechischen Medienszene wieder einmal alle Ehre. Nachdem der Hungerstreik von zwei Anti-Radar-Aktivisten es in den vergangenen Wochen international zu Schlagzeilen gebracht hatte (am Montag wurde er nach 22 Tagen daher unterbrochen), holte Doležal heute zum aktivistischen Gegenschlag aus.

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Tito, Russland und die Tschechoslowakei

Im Diskussionsreigen um das Jahr 1968 stand beim Prague Writers Festival das Thema Russland auf dem Programm. In einer lebhaften Diskussion erfuhr der Zuhörer aber auch so manches über andere ehemals sozialistische Staaten. Den Erinnerungswettstreit fasst Gerd Lemke (gerlem@gmx.de) zusammen.

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1968: Mexiko, Griechenland und amerikanische Asylanten

Mit dem Schlagwort aus Barack Obamas Kampagne „change“ – „Wechsel“ war die zweite Diskussionsrunde des Guardian betitelt. Befragt wurden fünf Schriftsteller aus drei Ländern und sollten sich mit der Leitfrage auseinandersetzen: Waren die Veränderungen, welche das Jahr 1968 brachten, wesentlich oder symbolisch? Heute würde man eher nach der Nachhaltigkeit und der Kosmetik fragen. Einige Anmerkungen von Gerd Lemke (gerlem@gmx.de).

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Wofür brauchen wir den Feminismus?

Slavenka Drakulic und Tariq Ali suchten neue Betätigungsfelder für eine alte Disziplin. Dabei kamen sie zu dem überraschenden Ergebnis, dass es durchaus ausreicht, erst einmal dort weiterzumachen, wo man sich auf geichertem Terrain zu befinden glaubt. Denn die reaktionären Kräfte schlafen nie.

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Damenabend


Dem schönen Geschlecht blieb die kreative Gestaltung des zweiten Abends des Prague Writers Festival vorbehalten. In Gesprächen und Lesungen führten uns Margaret Atwood, Siri Hustvedt und Katerina Anghelaki-Rooke in vergangene Welten und Zeiten. Eine Nachschau von Gerd Lemke (gerlem@gmx.de).

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Der Prager Frühling geht am 4. Juni zu Ende

Auf den Prager Frühling (Pražské jaro) ist einfach Verlass: Nicht nur auf die wiederkehrenden Rituale zu Eröffnung und Ende und nicht nur auf die heutzutage in den Konzertsälen auf Großfestivals üblich gewordene Ekstase nach dem Musik-Ereignis, auf die stehenden Ovationen und Begeisterungsstürme eines sich selbst beklatschenden Publikums, das scheinbar jedes Konzert, dem es beigewohnt hat, unbedingt zu einem einmaligen Event hochapplaudieren muss.

Nein, auch auf die Qualität der Darbietungen vor allem in etwas am Rande liegenden Veranstaltungen ist beim Prager Frühling Verlass.

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