Tag X - Konzert von Hudba Praha
Es war einmal vor langer Zeit, als ich noch ein Teenager war und von Tschechien kaum eine Ahnung hatte. Zu dieser Zeit war ich auf eine Party eingeladen. Wie sich das für ein anständiges Fest gehörte, hörten wir natürlich die neuesten Charthits. Doch mitten in diesem Mix aus „I love you and you love me” brach plötzlich etwas unbekanntes, fremdes.
Jan, der Freund der Gastgeberin, und nebenbei bemerkt ein Tscheche, hatte die CD gewechselt und nun dröhnte aus den Boxen fremdländische Laute, Lieder in einer Sprache, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Zwar konnte ich nicht versteht, wovon die Lieder handelten, doch abgesehen davon, dass da bei Musik sowieso meist nebensächlich ist, war ich spontan sehr angetan. Der Gesang der Männer in Kontrast zu dem schrillen hohen Chor aus Frauenstimmen und dem rohen Gitarrensound hatte etwas Magisches. Fasziniert lauschte ich Jans Ausführungen.






Ein tristes, allerdings auch schönes Bild der Pariser Seine auf dem Cover der neuesten Einspielung des Cello-Klavier Duos Jamník/Kahánek – wenn das man nicht schon den Tatbestand des Verpackungsbetruges erfüllt.