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Skiii foahn!

Als gestandener Snowboarder und jahrelanger Wintersportfan war es für mich Pflicht, nach meinen Klausuren hier mal in den Schnee zu fahren. Aus Platznöten konnte ich meine Ausrüstung inklusive Snowboard selbstredend nicht mitbringen. Wir mussten uns also die Skiausrüstung (von Handschuhen und Hose abgesehen) ausleihen.Um 6:35 Uhr sind 2 Skibusse von Černy Most aus nach Herlikovice abgefahren. Das lief ganz nach dem Motto: „Wer zuerst kommt mahlt zuerst“! Wir gingen auf Nummer Sicher und waren schon eine Viertelstunde früher da. Denn wer im Bus sitzt, fährt auch mit und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So, oder so ähnlich… Zumindest blieben ca. 15 traurige und enttäuschte Gesichter draußen vor dem Bus stehen, die keinen Platz mehr fanden. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 10. Februar 2011 in Sport

Studium der Biologie an der Karlsuniversität

So manch einer war erstaunt, als ich letzten Frühling erzählt habe, dass mein Auslandssemester in Prag stattfinden wird. „Warum Prag?“ haben sie gefragt, „warum nicht England oder gleich in die U.S.A.! Das ist doch für Biologie viel besser.“ Wahrscheinlich haben sie Recht. Karrieretechnisch hätte ich mich als Biologie-Student wahrscheinlich Richtung Angelsachsen umschauen sollen. Aber als ob zähes Rindfleisch auf Minzsauce mit Vepřo-knedlo-zélo mithalten könnte, geschweige denn von englischem Tee oder fad schmeckendem Guiness verglichen mit Gambrinus oder dem Pils aller Biere Pilsner Urquell. Dazu noch das unschlagbare Flair der Goldenen Stadt. Da konnte ich nicht widerstehen… Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 10. Februar 2011 in Studieren

Warum nicht mal in Pilsen ein Bier trinken?

Prag ist wunderschön: Es gibt unendlich viel zu entdecken, unzählige Fressstände, Bars, Kneipen, Clubs, Discos (und alles was dazwischen liegt), dazu nervige Souvenirläden, überteuerte Cafés, sowie Museen und Kirchen en masse – Zeit auch mal in eine andere tschechische Stadt zu schauen. Jung, voller Übermut und Tatendrang suchten wir also eine Alternative zu Prag und wurden in Plzen fündig. Genauer in der Pilsner Urquell Brauerei.

Ich packte also 3 Kumpels mit in den Zug und dann ging es ab nach Plzen. Wir hatten etwas Zeit für Sight-Seeing eingeplant – unglücklicherweise. Plzen hat einen überholungsbedürftigen Bahnhof, einen Marktplatz auf dem eine Kirche steht (welch Überraschung) und eine Brauerei. In Sommermonaten mag der Flecken (wie wir diesen Ort im Schwäbischen nennen würden) sicherlich seinen Reiz haben. Man könnte den Marktplatz und die Kirche in einem der Cafés genießen, die sich preislich sicherlich humaner gestalten als die Prager. Man könnte den Duft des Frühlings einsaugen, während man vergeblich versucht die Wespen von seinem Bier zu vertreiben. Aber Mitte November ist diese Stadt tot, kalt und grau!

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geschrieben am 30. November 2010 in Vermischtes
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