Sollte ich mich eine Weile nicht gemeldet haben, so liegt es daran, dass ich kurzzeitig das Land verlassen habe und auch keinen Internetanschluss mehr habe seit zwei Wochen. So fängt es an: Erst kein Internet mehr, dann reisen nach und nach die Mitbewohner ab und irgendwann wird einem klar, dass man nun auch gehen muss.
"Steckbrief": Charlotte Palm
- Website: http://blogs.tschechien-online.org/author/charlotte/
- Profil: Charlotte Palm ist 1987 geboren, studiert eigentlich Publizistik in Mainz und verbringt bis Ende Juni ihr fünftes Semester als Erasmusstudent an der Faculty of Social Sciences der Karlsuniversität in Prag...
Beiträge von Charlotte Palm:
Na shledanou!
Das Prager Fringe Festival – international, alternativ, vielfältig
Dies ist ein Aufruf an alle, das Fringe Festival in Prag zu besuchen. Das diesjährige Festival endet zwar heute (was nicht heißt, dass es nicht noch Gelegenheit gibt, hinzugehen), doch nach dem Festival ist ja bekanntlich vor dem Festival. Und ich bin mir absolut sicher, dass es auch eine achte Version des Prager Fringe geben wird…
Alles (bloß) Theater? Adolf – ein Experiment im Rahmen des Fringe Festivals
In dieser Woche findet zum siebten Mal in Prag das Fringe Festival statt. Gezeigt werden auf zehn kleinen und alternativen Bühnen auf der Prager Kleinseite 40 verschiedene Produktionen aus der ganzen Welt. Bei der Vielfalt, ist es nicht leicht, sich zu entscheiden, welche Aufführungen man besuchen möchte. Als ich sah, dass eine englische Produktion mit dem Titel „Adolf“ gezeigt werden sollte, war für mich jedoch klar, dass ich mir diese anschauen musste. Ich war sehr neugierig und auch ein wenig skeptisch, wie sich ein englischer Schauspieler mit einem der wohl schwierigsten Themen überhaupt auf der Bühne auseinandersetzen würde.
Den Sommer verbringen in Prager Gärten und Parks…

Die Sonne scheint, es ist warm, der Sommer ist endlich da. Was liegt da näher, als den Tag im Freien zu verbringen, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen und auf Entdeckungsreise durch Prags Parks und Gärten zu gehen, auf Wiesen zu liegen und im Grünen Bier zu trinken? Hier ein Vorschlag für einen wunderschönen Spaziergang…
Samstag, 17. Mai - eine Horde Untoter fällt über Prag her
Grunzende Wesen, denen die Eingeweide aus dem Bauch zu quellen scheinen. Unterführungen, die man nicht passieren kann, da sich eine Horde Untoter hindurch drängt. Blutspritzer auf dem Straßenpflaster. So etwas gibt es nicht alle Tage zu sehen…
Unialltag Teil 3 – Die Vorlesungszeit neigt sich dem Ende zu
In einem Punkt scheint sich die Vorlesungszeit an der Karlsuniversität hier in Prag wirklich überhaupt nicht von der in Deutschland zu unterscheiden: Die Zeit vergeht wie im Flug und schon ehe man sich versieht, ist Klausuren-und-Essay-Schreibzeit. Und wie jedes Semester fragt man sich: War es das jetzt schon? Und was habe ich eigentlich gemacht, gelernt, erkannt in den letzten Monate?
Und auf einmal sprachen sie alle Deutsch - Interkulturelle Kommunikation Teil 6
Wenn man für eine längere Zeit in einer Stadt lebt, dann hat man nach ein paar Wochen ja so seine Lieblingslokale oder -Geschäfte, in denen man immer wieder Kunde ist. So bin ich mittlerweile Stammkunde in einem wirklich hervorragenden tschechischen Lokal, in dass ich jeden meiner Gäste ausführe. Gemüse und Obst kaufe ich täglich bei einem Vietnamesen um die Ecke. Bisher gab es bei jedem Einkauf die üblichen Probleme mit der Sprache.
Touristen - Eine seltsame Spezies
Touristen sind schon eine seltsame Spezies der Gattung Mensch. Sie laufen meist in großen Gruppen an immer denselben Plätzen herum, machen seltsame Geräusche und tragen bestimmt Accessoires. Um das fast immer gleiche Verhalten eines Touristen zu untersuchen, scheint mir Prag unter allen anderen europäischen Großstädten besonders geeignet zu sein. Vor allem letztes Wochenende, an dem der 1. Mai gleichzeitig auch Vatertag war, wimmelte es in der Hauptstadt nur so von Touristenscharen.
Über tschechische Gottesdienste und wie es einem als Dieb ergehen kann

Ich bin zwar weder besonders religiös, noch gehe ich regelmäßig in die Kirche, doch mag ich manchmal die Atmosphäre, die in Kirchen herrscht - vor allem während eines Gottesdienstes. Ich mag es, wenn man von einer belebten und lauten Straße in eine Kirche eintritt und sofort von Stille, Andacht und diffusem Licht umgeben ist. So habe ich mich heute Morgen auf den Weg zur Kirche St. Jakob (nahe dem Altstädter Ring) gemacht, um die Sonntagsmesse zu besuchen.
Über das Begrüßen in unterschiedlichen Kulturen – Interkulturelle Kommunikation Teil 5
Ein Tag ohne das Begrüßen oder Verabschieden seiner Mitmenschen wäre wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Man begrüßt und verabschiedet sich morgens, mittags und abends ohne darüber nachzudenken, ob und wie man es macht…
…bis man dann vor einem Franzosen steht und ihn umarmen möchte.
