"Steckbrief": Judith
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- Profil: Judith ist Prag-Neuling und verbringt gerade ihr Erasmus-Auslandssemester an der Karlsuniversität.
Beiträge von Judith:
Endlich, nach fast vier Monaten in Prag, bin auch ich mal im „Reduta“ gewesen. Diese Bar ist nicht nur Prags ältester Jazz-Keller. Es ist vor allem durch den Besuch 1994 der damaligen Präsidenten Václav Havel und Bill Clinton berühmt geworden.
Etwas Präsidenten-Flair stieg in mir auf, als ich zunächst ahnungslos auf demselben Platz saß wie einst Clinton. Eine silberne Plakette, die im grünen Sofa-Stoff eingearbeitet war, machte mich dezent auf diese Ehre aufmerksam.
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geschrieben am 25. Mai 2008 in
Kultur,
Musik,
Nachtleben,
Prag,
Sehenswürdigkeiten,
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Die Prager Jazz-Szene ist Kult. Verrauchte Keller-Bars, abgewetzte Sofa-Ecken und verquere Saxophon-Improvisationen. Hier trifft sich der Untergrund; die Lebenskünstler, Denker und Exoten kennen noch die gute Art zu leben, „savoir-vivre“ eben. Ein wenig hatte ich dieses (überholte?) Klischee vor Augen, als ich mich in die Prager Jazz-Keller vorwagte.
Zum Pflichtprogramm jedes Prag-Besuchs scheint wohl ein Besuch im legendären Jazz-Club „Reduta“ zu gehören. Aber auch das „Agharta“ wollte ich sehen und die „Ungelt“-Bar lockte mich mit freiem Eintritt…
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geschrieben am 23. Mai 2008 in
Kultur,
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Sommer, endlich! Also nichts wie raus und die Sonne genießen. Das denken sich aber auch die Touristen, die sich tausendfach vermehrt haben in den letzten Wochen. Um dem zu entgehen muss man sich nur knapp 30 Minuten von den Wirren des Altstädter Rings entfernen: Divoka Šárka ist ein wunderschönes Stück Natur, das man zwischen Prager Flughafen und Innenstadt findet. Genau der richtige Ort, um Touristen, dem Stadttrubel und dem Lärm zu entkommen.
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geschrieben am 12. Mai 2008 in
Prag,
Sehenswürdigkeiten,
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Das Problem dieses Eintrags ist folgendes: Ich muss zugeben, dass ich auf einer „Flatrate-Party“ war… Das fällt mir nicht leicht, aber zu meiner Entschuldigung nur soviel: 1. Ich wurde von meiner temperamentvollen, mexikanischen Mitbewohnerin GEZWUNGEN. 2. Nach 30 langen Minuten ergriff ich bereits wieder die Flucht…
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geschrieben am 4. Mai 2008 in
Nachtleben,
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Familienidylle pur: Vater Lasse küsst zärtlich seine Frau aus dem Schlaf. Die beiden Jungs (17 und 11 Jahre alt) streiten am gemeinsamen Frühstückstisch. Die Familie macht sich auf den Weg zu den Großeltern. Es herrscht ein wunderbarer, liebevoller Alltag.
Doch dann passiert ein tragischer Autounfall: die Mutter und der jüngste Sohn sterben, Vater Lasse und Sohn Jonas überleben. Der schwedische Film „Suddenly“ erzählt ganz leise, wie es plötzlich still werden kann in der Welt. Zu sehen ist der eindringliche Film auf dem Festival „Tage des europäischen Films“.
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geschrieben am 23. April 2008 in
Kultur,
Prag,
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Wir hatten uns für 16.15 Uhr im Café verabredet. Um 16.40 kamen sie dann schließlich an: Jennifer Ulrich und Cristina do Rego. Die beiden deutschen Nachwuchs-Schauspielerinnen spielen in „Die Welle“ die weiblichen Hauptrollen Karo und Lisa. Bei einer Tasse Kaffee haben sie von sich, der „Welle“ und dem Schauspieler-Dasein erzählt.
Etwas abgehetzt und hungrig kamen Jennifer und Cristina zur Verabredung. Sie hatten an diesem Tag bereits mehrere Pressetermine, einen Radioauftritt, ein Film-Screening und eine Diskussion in einer Prager Schule hinter sich gebracht. Das Mittagessen ist dabei wohl auf der Strecke geblieben und die beiden mussten das erstmal nachholen. Und so unterhielten wir uns zwischen einer Gabel Spaghetti oder einem Bissen Lachs.
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geschrieben am 23. April 2008 in
Boulevard,
Kultur,
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Gestern wurden die 15. Tage des europäischen Films im Prager Kino Světozor eröffnet. Zum Startschuss des Filmfestivals wurde „Die Welle“ von Regisseur Dennis Gansel gezeigt. Der Film feiert zurzeit an deutschen Kinokassen enorme Erfolge - eine Frage stellt sich dabei allerdings: warum?
Vollbeladen mit allen möglichen und unmöglichen Klischees gibt der Film vor, ein zeitnahes Portrait der deutschen Jugend zu zeichnen. Die Verfilmung des Jugendbuchklassikers „The Wave“ zollt den bekannten Vorurteilen gegenüber der MTV-Generation Tribut.
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geschrieben am 18. April 2008 in
Kultur,
Prag,
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Dieser Abend versprach großartig zu werden – und die Erwartungen haben sich erfüllt: Ein Abend voller Musik, „good vibrations“, günstigem Bier, netter Location und mitten in einer Menge ausgelassen Tanzender. Drei Ska-Bands spielten am Freitagabend im XT3-Club in Prag - für nur 60 Kronen konnte man selbst dabei sein.
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geschrieben am 13. April 2008 in
Musik,
Nachtleben,
Prag,
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Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten? Natürlich spreche ich hier von Romeo und Julia (obwohl Susi und Strolch ganz dicht auf Platz zwei folgen könnten). Die Romanze von William Shakespeare kann im Prager Nationaltheater bewundert werden – und zwar ganz ohne Worte. Romeo und Julia als wunderbares, verzauberndes Ballett: Da fehlen einem wirklich fast die Worte.
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geschrieben am 8. April 2008 in
Kultur,
Musik,
Prag,
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Es war einmal der blaue Dunst. Der blaue Dunst strömte aus Zigaretten, Zigarren und Zigarillos und durchzog die Luft in Bars, Kneipen, Restaurants und vor allem Diskotheken. Dann entschied sich ein Rat der Weisen für das Rauchverbot und der blaue Dunst wurde in die Kälte nach draußen verbannt.
So hört man es zumindest aus dem fernen Deutschland. Hier in Prag allerdings will von Rauchverbot niemand etwas wissen und es wird sogar noch etwas exotischer: Denn manchmal ist der Kneipen-Dunst nicht mehr so blau wie der Himmel, sondern so grün wie das Gras…
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geschrieben am 29. März 2008 in
Nachtleben,
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