"Steckbrief": MonikaKindermann

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Profil: Monika Kindermann studiert an der Ludwig-Maximilians-Universität in München im Magisterstudium Neuere und Neueste Geschichte, Geschichte Osteuropas und Südosteuropas sowie Politologie.

Beiträge von MonikaKindermann:

Streams of consciousness

Mit diesem Blogeintrag wende ich mich heute zum einen an meinen Chef, der seit Anbeginn meiner Blogerkarriere immer betont hat, dass meine Blogs Streams of consciousness glichen. Ich frage mich bis heute, ob das ein Kompliment ist, oder ein Hint, das zu lassen. Doch um ihm mal zu zeigen, dass ich auch anders kann, hier ein real stream of conscousness, zumindest, was ich darunter verstehe. Grund zwei für diese Form des Bloggens, ist Rücksicht auf meine Leser. Der Blog, wie es denn mit dem Filmteam und mir so weiter ging, endete nämlich in einer endlosen Hasstirade auf die Alte. Und das will ich dem werten Lesen nicht antun. Diesmal also ein wesentlich kürzerer Blogeintrag, der viel Raum zur Spekulation lässt. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 18. April 2011 in Vermischtes

Filmgruppenausflug

Und schon wieder bin ich in der Stadt. Beinahe könnte man meinen, ich wohne wieder hier. Leider ist es diesmal nicht das pure Vergnügen, was mich hierher führt. Für das Projektmodul meines Studiengangs werde ich gleich ein Interview mit dem ehemaligen Chef von Radio Free Europe, Pavel Pecháček führen. Gleich heißt, wenn ich auf den letzten Metern zu ihm nicht doch noch in Ohnmacht falle. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 17. April 2011 in Kultur, Vermischtes

Damn hell

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video30 Minuten später laufe ich dann in Strašnice ein, wo ich doch tatsächlich die Schlüsseldame antreffe und ihr ganz stolz meine No 3. zeige. Hmm, findet sie nun nicht so dolle, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Und für einen langen Plausch habe ich auch keine Zeit. Schnell springe ich in die vormittags rausgelegten Klamotten und freue mich, dass Čič die Lederjacke wirklich in Ruhe gelassen hat. So, noch schnell eine Tonne schwarzen Lidschatten und Kajal rund um meine Augen verteilen, die Tasche securitysicher packen und dann laufe ich auch schon wieder aus dem Haus. Eigentlich habe ich wenig Lust und würde mich nun lieber eine Stunden vor einen Spiegel setzten und No.3 betrachten, als mich mit 500.000 Menschen um eine Platz in der ersten Reihe zu prügeln. Aber ich bin ja schließlich auch wegen BLS nach Prag gekommen, also los. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 25. März 2011 in Musik, Nachtleben, Vermischtes

Dauerhafte Verunstaltung

unbenannt-1_328x405.gifUnd dann ist auf einmal auch schon Donnerstag, der große Tag und das gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen kriege ich heute meinen dritten Motyl und zum anderen spielt am Abend Black Label Society in der Vltavska. Doch bis dahin ist es noch ein langer Tag. Ich beschließe, mich erst mal auszuschlafen; nach den zwei letzten Tagen hab ich das auch bitter nötig. So gegen 12 rolle ich dann mal aus dem Bett. Meine Schlüsseldame ist schon wieder unterwegs, ich bin also mit Čič alleine. Gemütlich schlendere ich ins Bad und gönne mir noch mal eine schöne ausgiebige Dusche. Schließlich darf ich mich nun eine Woche lang nicht waschen, bis das Tattoo verheilt ist. Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Das gute Ding darf nur nicht nass werden und da es sich dieses Mal ungefähr auf Bauchnabelhöhe auf meinen Rücken befinden wird, ist Duschen dann erst mal schwierig. Also noch ein letztes Mal abtauchen unten den warmen Wasserfall. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 22. März 2011 in Vermischtes

Leopardenschuhe, ein wütender Hausmeister und ich mittendrin

101_2907kkk_540x405.jpgMittwoch wache ich dann erst mal mit einem etwas dicken Kopf auf. Offensichtlich war eines der Biere gestern schlecht! Doch für Wehwehchen habe ich nun keine Zeit. Zeit ist in Prag für mich im Moment Mangelware, daher gilt es, jede Minute auszukosten und deshalb bin ich nun mit meinem alten Tandempartner zum Frühstück verabredet. Natürlich wieder mal an anderen Ende der Stadt. Aber so komme ich wenigsten mal wieder nach hause ins Anděl. Nach einem erneuten kurzen Plausch mit der Schlüsseldame, die ich leider immer nur für fünf Minuten pro Tage sehe, nämlich, wenn sie kommt und ich gehe, oder umgekehrt, und dem nicht sehr erfolgreichen Versuch, meine Augenringe zu überschminken, laufe ich auch schon wieder aus dem Haus. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 21. März 2011 in Vermischtes

Fotoschnecke, Schmetterling I und der 7. Himmel

Der nächste Morgen, mein erster wieder in Prag. Ich wache auf, richte den Blick gen Fenster und sehe strahlend blauen Himmel. Und da ist es wieder, dasselbe Gefühl, dass ich damals im Sommer 2008 hatte, als ich das erste Mal in Prag aufgewacht bin. Gutgelaunt stehe ich auf, ignoriere, dass die Katze gerade meinen Koffer zerkratzt, nachdem ich ihn nach dem Malheur gestern nun immer geschlossen habe, was sie wohl doof findet.

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geschrieben am 20. März 2011 in Nachtleben, Vermischtes

Von Katzenhaaren in der deutschen Botschaft

101_2513_540x4051.jpgIch sitze im Bus, sehe aus dem Fenster. An mir vorbei ziehen unendliche Weinreben, Wälder. Ich bin auf der Fahrt gen Osten, gen Heimat. Ich habe es im tristen München nicht mehr ausgehalten und mache mich auf in meine Wahlheimat, zurück nach Prag. Diesmal muss ich Bus fahren, weil niemand nach Prag will und mich mitnehmen. Während der fünfstündigen Fahrt döse ich vor mich hin, träume von Prag und was ich diesmal alles machen werde. Die Fotoschnecke wird auch da sein und nach über einem halben Jahr sehen wir uns endlich wieder. Erinnerungen an die guten alten Zeiten kommen hoch. Als wir auf der Matĕjská pout’ waren und mit diesem Höllenkarussell gefahren sind und ich beinahe vor Angst gestorben wäre. Oder unser Ausflug nach Kutná Hora, oder nach Brno zur Superbike Competition. Ich schließe die Augen und lasse mein Jahr in Prag noch mal an mir vorbeiziehen. Ich geh aus der Wohnung, laufe Richtung Tram. Noch schnell in meinem Lieblings-24-Stunden-Laden die obligatorische Packung bíly petry gekauft und  in die Tram gesprungen. Nummer 9 oder 6 zur Národní Třída und damit ins Vagon. Oder die 12 oder 20 zur Malostranská und dann zu Fuß über die Brücke zur Philfak in den Tschechischkurs. Oder aber ein kleiner Spaziergang von der Ječna nach Hause, wenn abends die Veranstaltung im Literaturhaus aus ist und ich alle Praktikumspflichten brav erfüllt hab.Und nun darf ich wieder zurück in mein soukrmý ráj, in mein persönliches PARADIES. Leider nur  für eine Woche. Dann muss ich wieder nach München und Hausarbeit schreiben. Bäähh. Aber bevor es soweit ist, liegt eine herrliche Woche vor mir. Und ich habe einiges vor. Nicht nur meine Fotoschnecke endlich wiedersehen und diesmal nicht alleine auf den Spuren vergangener Tage wandern. Nein, darüber hinaus bin ich auch wegen eines Konzerts in der Stadt. Black Label Society sind hier und ich eigentlich wegen ihnen. Und dann, dann kribbelt es mir in den Fingern nach ein bisschen Schmerz, genauer gesagt ein bisschen Schmerz in Form eines Schmetterlings. Doch das werden wir alles sehen. Nun kommt der Bus erst mal in Florenc an und ich muss mich beeilen. Pani Schüchtern und Zurückhalten ist ja momentan in München und genießt ihr Erasmusleben dort, sodass die Wohnung von einer ihrer Freundin bewohnt wird. Und diese junge adrette Dame wird mir neben Čič die nächsten Tage Gesellschaft leisten. Doch jetzt muss sie gleich an die Uni und ich somit schnell nach Strašnice und die Schlüsselübergabe machen, damit die Schlüsseldame nicht zu spät kommt. Den ganzen Beitrag lesen »

geschrieben am 19. März 2011 in Vermischtes

Praha a zpět - Heimaturlaub Teil II

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Durch lautes Gemaunze und ein paar Krallen geweckt, begann dann mein nächster Tag.

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geschrieben am 16. Januar 2011 in Kultur, Vermischtes

Praha a zpět - Heimaturlaub Teil I

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Zurück in Prag. Nach schier unendlich langen drei Monaten  in der Verbannung nutze ich die Weihnachtsferien um aus der Hölle, auch bekannt als München, zu fliehen und mich, wenn auch nur für wenige Tage, wieder ins Paradies, nach Prag, zu schleichen. Anfangs war ja geplant, dass ich dort nur Zwischenstation machen würde, und ja ich weiß, es tut mir in der Seele weh, Prag als Zwischenstation zu bezeichnen, doch so sah der Plan aus. Dieser sollte mich dann weiter gen Osten nach Minsk befördern, wo ich eigentlich Silvester feiern wollte. Doch dank der Unfähigkeit deutscher Behörden, hatte ich volle sechs Tage in der Goldenen Stadt. Viel zu wenig, um all das zu machen, was ich mir vorgenommen hatte, und doch genug, um wieder high zu werden von Prag.

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geschrieben am 14. Januar 2011 in Vermischtes

Addicted to Pain, die Schmetterlinge fliegen oder auch Prag geht unter die Haut

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Alles Möglichkeiten, wie man das, was ich an einem Mittwoch vor gar nicht allzu langer Zeit getan habe, nennen könnte. Ausnahmsweise habe ich mich nämlich mal nicht in eine dunkle Kellerkneipe begeben und mir auch nicht eine hoch geistige Kunstausstellung angesehen. Was ich getan habe, war vielmehr eine Mischung aus beidem. Damit meine ich nun nicht, dass ich mir eine Kunstausstellung in einer Kellerkneipe angesehen habe. Vielmehr habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und der war gewissermaßen eine Mischung aus Kunst und Rockerlifestyle. Denn als ich vor einem Jahr gen Osten aufgebrochen bin, war mir nicht nur klar, das wird mein Jahr, mein verdammt geiles Jahr, sondern auch, dass ich dieses verdammt geile Jahr mit einer dauerhaften Erinnerung besiegeln wollte.

So manch einem dürft nun wohl klar sein, wovon hier die Rede ist. Genau, wo bereits im Mai nach der Tattoo Convention angekündigt, habe ich mir in meinen letzten Tagen in Prag endlich mein langersehntes Tattoo als dauerhafte Erinnerung an meinen Aufenthalt in der Goldenen Stadt stechen lassen.So und bevor ich nun gleich lange und ausführlich von dieser geilen Erfahrung berichten werde, vorab eine Wahrung an alle Kinder: Macht das auf gar keinen Fall nach, es gibt nämlich ein hohes Suchtrisiko, oder wie mein Tätowierer so treffend sagte: Addiction to pain. Doch bevor ich wieder !!! (Oh mein Gott ja, ich habe meinen Körper schon zuvor auf diese Weise verunstaltet!!!) in den Genuss der Nadel auf meiner Haut kam, war es ein langer Weg.

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geschrieben am 25. Oktober 2010 in Kultur, Praktisches, Vermischtes
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