Nach einer unfreiwilligen Pause gestern endlich wieder zum Laufen gekommen. Über eine Woche musste ich aussetzen, nachdem ich mich bei einem Wochendenausflug in den Oberpfälzer/Böhmerwald erkältet hatte. Freizeitsportler sind eben auch nicht gegen die Tücken des Spätherbstes immun. Immerhin war ich aber nach drei Tagen schlafen, schwitzen, aufstehen, umziehen, schlafen, schwitzen, wieder so weit fit, dass ich wieder aufstehen konnte, ohne dass mir sofort schwindlig wurde und ich mich wieder hinlegen musste.
Einmal kam Meir vorbei und brachte in einem großen Einmachglas eine üppige Kostprobe seiner unschlagbaren Hühnersuppe. Some Jewish Penicillin, tomorrow you’ll be fine again.

Hartgesottene Frischluftanbeter behaupten, es gebe kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Aber was für Kleider passen für Prags Meteoprofil von gestern Abend: Nebel, Nieselregen, Inversion bei gefühlten Null Grad? Ich entscheide mich für zwei Baumwoll-T-Shirts, mein Argentina-Triko, die dickere olivgrüne Trainingsjacke, das alte Regencape und eine Wollmütze. Die Laufschuhe angezogen, MP3-Player und Kamera eingesteckt und los gehts.