Das Prager Fringe Festival – international, alternativ, vielfältig

19_-_the_flying_carpet_theatre_company-a_day_in_dig_nation2.bmpDies ist ein Aufruf an alle, das Fringe Festival in Prag zu besuchen. Das diesjährige Festival endet zwar heute (was nicht heißt, dass es nicht noch Gelegenheit gibt, hinzugehen), doch nach dem Festival ist ja bekanntlich vor dem Festival. Und ich bin mir absolut sicher, dass es auch eine achte Version des Prager Fringe geben wird…

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Alles (bloß) Theater? Adolf – ein Experiment im Rahmen des Fringe Festivals

picture2.bmp In dieser Woche findet zum siebten Mal in Prag das Fringe Festival statt. Gezeigt werden auf zehn kleinen und alternativen Bühnen auf der Prager Kleinseite 40 verschiedene Produktionen aus der ganzen Welt. Bei der Vielfalt, ist es nicht leicht, sich zu entscheiden, welche Aufführungen man besuchen möchte. Als ich sah, dass eine englische Produktion mit dem Titel „Adolf“ gezeigt werden sollte, war für mich jedoch klar, dass ich mir diese anschauen musste. Ich war sehr neugierig und auch ein wenig skeptisch, wie sich ein englischer Schauspieler mit einem der wohl schwierigsten Themen überhaupt auf der Bühne auseinandersetzen würde.

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Die Prager Jazz-Szene: Über Präsidenten und Touristen, Teil 2

Endlich, nach fast vier Monaten in Prag, bin auch ich mal im „Reduta“ gewesen. Diese Bar ist nicht nur Prags ältester Jazz-Keller. Es ist vor allem durch den Besuch 1994 der damaligen Präsidenten Václav Havel und Bill Clinton berühmt geworden.

Etwas Präsidenten-Flair stieg in mir auf, als ich zunächst ahnungslos auf demselben Platz saß wie einst Clinton. Eine silberne Plakette, die im grünen Sofa-Stoff eingearbeitet war, machte mich dezent auf diese Ehre aufmerksam.

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Die Prager Jazz-Szene: Über Präsidenten und Touristen, Teil 1

Die Prager Jazz-Szene ist Kult. Verrauchte Keller-Bars, abgewetzte Sofa-Ecken und verquere Saxophon-Improvisationen. Hier trifft sich der Untergrund; die Lebenskünstler, Denker und Exoten kennen noch die gute Art zu leben, „savoir-vivre“ eben. Ein wenig hatte ich dieses (überholte?) Klischee vor Augen, als ich mich in die Prager Jazz-Keller vorwagte.

Zum Pflichtprogramm jedes Prag-Besuchs scheint wohl ein Besuch im legendären Jazz-Club „Reduta“ zu gehören. Aber auch das „Agharta“ wollte ich sehen und die „Ungelt“-Bar lockte mich mit freiem Eintritt…

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Das Phantom der Oper

Erst kürzlich, an einem wunderschönen sommerlichen Spätfrühlingstag, bekam ich eine Einladung in die Oper. Ich muss gestehen, dass ich mich zunächst nicht gerade überschwänglich gefreut habe. Aber natürlich bin ich hingegangen, Einladung ist schließlich Einladung und diese war dazu auch noch eine romantische. Ich warf noch ein paar letzte wehmütige Blicke hinaus in den Sonnenschein, von dem ich am Anfang des Sommers gar nicht genug kriegen kann, doch das Phantom der Oper lockte mich und so vergaß ich Badesee, Wassermelonenpicknick und Frisbeespiel.
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Samstag, 17. Mai - eine Horde Untoter fällt über Prag her

Grunzende Wesen, denen die Eingeweide aus dem Bauch zu quellen scheinen. Unterführungen, die man nicht passieren kann, da sich eine Horde Untoter hindurch drängt. Blutspritzer auf dem Straßenpflaster. So etwas gibt es nicht alle Tage zu sehen…

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Musikfestival “Prager Frühling” beginnt wie immer: mit Smetana und Vaterland

Der “Prager Frühling” (Pražské jaro) hat begonnen, wie immer am 12. Mai, dem Todestag von Bedřich Smetana, und wie immer erklang dessen symphonischer Zyklus “Mein Vaterland” (Má vlast) im Obecní Dům. Wo auch sonst, denn seit 1946 ist das so, einzig das Orchester ist jedesmal wieder ein anderes, wobei dieses Mal den Brünner Philharmonikern unter der bewährten Leitung von Petr Altrichter diese Ehre zuteil wurde.

Und es soll ja Musikliebhaber geben, die sich auf die Beurteilung der Interpretation dieses einen Stückes an eben jenem alljährlichen Ereignis spezialisiert haben. Oder fragen Sie den jeweiligen Präsidenten des Landes, auch der hört von seiner Loge aus das erbauliche Stück jedesmal aufs Neue.

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Über tschechische Gottesdienste und wie es einem als Dieb ergehen kann

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Ich bin zwar weder besonders religiös, noch gehe ich regelmäßig in die Kirche, doch mag ich manchmal die Atmosphäre, die in Kirchen herrscht - vor allem während eines Gottesdienstes. Ich mag es, wenn man von einer belebten und lauten Straße in eine Kirche eintritt und sofort von Stille, Andacht und diffusem Licht umgeben ist. So habe ich mich heute Morgen auf den Weg zur Kirche St. Jakob (nahe dem Altstädter Ring) gemacht, um die Sonntagsmesse zu besuchen.

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Über das Begrüßen in unterschiedlichen Kulturen – Interkulturelle Kommunikation Teil 5

Ein Tag ohne das Begrüßen oder Verabschieden seiner Mitmenschen wäre wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Man begrüßt und verabschiedet sich morgens, mittags und abends ohne darüber nachzudenken, ob und wie man es macht…

…bis man dann vor einem Franzosen steht und ihn umarmen möchte.

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„Suddenly“ – Und plötzlich wird es still

SuddenlyFamilienidylle pur: Vater Lasse küsst zärtlich seine Frau aus dem Schlaf. Die beiden Jungs (17 und 11 Jahre alt) streiten am gemeinsamen Frühstückstisch. Die Familie macht sich auf den Weg zu den Großeltern. Es herrscht ein wunderbarer, liebevoller Alltag.

Doch dann passiert ein tragischer Autounfall: die Mutter und der jüngste Sohn sterben, Vater Lasse und Sohn Jonas überleben. Der schwedische Film „Suddenly“ erzählt ganz leise, wie es plötzlich still werden kann in der Welt. Zu sehen ist der eindringliche Film auf dem Festival „Tage des europäischen Films“.

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