Samstag, 17. Mai - eine Horde Untoter fällt über Prag her

Grunzende Wesen, denen die Eingeweide aus dem Bauch zu quellen scheinen. Unterführungen, die man nicht passieren kann, da sich eine Horde Untoter hindurch drängt. Blutspritzer auf dem Straßenpflaster. So etwas gibt es nicht alle Tage zu sehen…

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Musikfestival “Prager Frühling” beginnt wie immer: mit Smetana und Vaterland

Der “Prager Frühling” (Pražské jaro) hat begonnen, wie immer am 12. Mai, dem Todestag von Bedřich Smetana, und wie immer erklang dessen symphonischer Zyklus “Mein Vaterland” (Má vlast) im Obecní Dům. Wo auch sonst, denn seit 1946 ist das so, einzig das Orchester ist jedesmal wieder ein anderes, wobei dieses Mal den Brünner Philharmonikern unter der bewährten Leitung von Petr Altrichter diese Ehre zuteil wurde.

Und es soll ja Musikliebhaber geben, die sich auf die Beurteilung der Interpretation dieses einen Stückes an eben jenem alljährlichen Ereignis spezialisiert haben. Oder fragen Sie den jeweiligen Präsidenten des Landes, auch der hört von seiner Loge aus das erbauliche Stück jedesmal aufs Neue.

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Über tschechische Gottesdienste und wie es einem als Dieb ergehen kann

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Ich bin zwar weder besonders religiös, noch gehe ich regelmäßig in die Kirche, doch mag ich manchmal die Atmosphäre, die in Kirchen herrscht - vor allem während eines Gottesdienstes. Ich mag es, wenn man von einer belebten und lauten Straße in eine Kirche eintritt und sofort von Stille, Andacht und diffusem Licht umgeben ist. So habe ich mich heute Morgen auf den Weg zur Kirche St. Jakob (nahe dem Altstädter Ring) gemacht, um die Sonntagsmesse zu besuchen.

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Über das Begrüßen in unterschiedlichen Kulturen – Interkulturelle Kommunikation Teil 5

Ein Tag ohne das Begrüßen oder Verabschieden seiner Mitmenschen wäre wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Man begrüßt und verabschiedet sich morgens, mittags und abends ohne darüber nachzudenken, ob und wie man es macht…

…bis man dann vor einem Franzosen steht und ihn umarmen möchte.

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„Suddenly“ – Und plötzlich wird es still

SuddenlyFamilienidylle pur: Vater Lasse küsst zärtlich seine Frau aus dem Schlaf. Die beiden Jungs (17 und 11 Jahre alt) streiten am gemeinsamen Frühstückstisch. Die Familie macht sich auf den Weg zu den Großeltern. Es herrscht ein wunderbarer, liebevoller Alltag.

Doch dann passiert ein tragischer Autounfall: die Mutter und der jüngste Sohn sterben, Vater Lasse und Sohn Jonas überleben. Der schwedische Film „Suddenly“ erzählt ganz leise, wie es plötzlich still werden kann in der Welt. Zu sehen ist der eindringliche Film auf dem Festival „Tage des europäischen Films“.

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Prag versus den Rest Tschechiens – Ein Wochenende in Teplice nad Metuji

bild1234.bmp Eines Tages fassten wir den Beschluss, Prag während unseres Auslandssemesters einmal verlassen zu müssen und in eine ländlichere Gegend zu fahren. Als wir einer Tschechin von dem Vorhaben erzählten, in einen Nationalpark in der Slowakei zu fahren, erwiderte sie erstaunt: „Warum bleibt ihr nicht in der Tschechischen Republik, wenn ihr schon einmal hier seid und lebt?“ Recht hatte sie und wir beschlossen, nach Teplice nad Metuji, den „Felsenstädten“ nahe der polnischen Grenze zu fahren. Felsenstädte? Gesagt, getan haben wir uns Samstagmorgen auf die Reise dorthin begeben und ich muss sagen, dass es in jeglicher Hinsicht eine einmalige Erfahrung war.

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Zum Kaffee mit Jennifer und Cristina

Jennifer Ulrich und Cristina do RegoWir hatten uns für 16.15 Uhr im Café verabredet. Um 16.40 kamen sie dann schließlich an: Jennifer Ulrich und Cristina do Rego. Die beiden deutschen Nachwuchs-Schauspielerinnen spielen in „Die Welle“ die weiblichen Hauptrollen Karo und Lisa. Bei einer Tasse Kaffee haben sie von sich, der „Welle“ und dem Schauspieler-Dasein erzählt.

Etwas abgehetzt und hungrig kamen Jennifer und Cristina zur Verabredung. Sie hatten an diesem Tag bereits mehrere Pressetermine, einen Radioauftritt, ein Film-Screening und eine Diskussion in einer Prager Schule hinter sich gebracht. Das Mittagessen ist dabei wohl auf der Strecke geblieben und die beiden mussten das erstmal nachholen. Und so unterhielten wir uns zwischen einer Gabel Spaghetti oder einem Bissen Lachs.

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In der Ferne, so nah

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Heute nur ganz kurz ein Lektüre-Tip: Eine Ausgabe der Zeitschrift “fluter”, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung 2003.

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„Die Welle“ überrollt jeden - leider mit Klischees

Die WelleGestern wurden die 15. Tage des europäischen Films im Prager Kino Světozor eröffnet. Zum Startschuss des Filmfestivals wurde „Die Welle“ von Regisseur Dennis Gansel gezeigt. Der Film feiert zurzeit an deutschen Kinokassen enorme Erfolge - eine Frage stellt sich dabei allerdings: warum?

Vollbeladen mit allen möglichen und unmöglichen Klischees gibt der Film vor, ein zeitnahes Portrait der deutschen Jugend zu zeichnen. Die Verfilmung des Jugendbuchklassikers „The Wave“ zollt den bekannten Vorurteilen gegenüber der MTV-Generation Tribut.

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Deutschland – das Land der Biertrinker!…??

bier.bmpKlar, trinkt man in Deutschland mehr Bier, als in anderen Ländern, es gibt zahlreiche Brauereien und Deutschland ist ja auch für die besonders gute Qualität und die lange Tradition des Bierbrauens bekannt. Dass die deutsche Nationalität im Bewusstsein von Ausländern jedoch so stark mit dem Konsum von Bier verknüpft ist, war mir nicht bewusst.

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