Billy Idol - Verdammt geil in jeder Beziehung

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Was sagen uns die Worte „wasserstoffgebleicht, Rocker, geballte Faust und Lippen gekräuselt“? Genau, Billy Idol war in der Stadt und ich war dabei. An dieser Stelle würde ich gerne einige Kommentare anführen von Menschen, denen ich erzählte, dass ich auf das Konzert gehen werde. Julchen, das kinderfressende Metalgirl meinte: „ WTF Billy Idol - wie geil. Hau dich rein, das ist so voll Glam Rock.“ Mein Bruder, der nebenbei bemerkt etwas älter als ich ist, sagte: „Ich hab den vor Jahren mal live gesehen, der muss ja schon uralt sein. Aber er hatte ne coole Show. Das könnte interessant werden.“ Und eine nicht näher zu spezifizierende, jedoch in der Hackordnung von Tschechien Online über mir stehende Person, sagte:“ Diese blonde Punkschwuchtel!?!“ Wie wir also sehen, gehen die Meinungen bezüglich Billy Idols weit auseinander. Meine Ansicht zu Billy Idol nach diesem Konzert: Verdammt coole Sau und auch in seinem Alter immer noch sehr appetitlicher Body.

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Zwischen Kunst und Happening - Massive Attack in der Tesla Arena

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Montag, früher Abend. Eigentlich bin ich immer noch stark lädiert von Sonisphere und eigentlich soll ich auf einer Farewell-Party einer Freundin sein. Doch wie mein Sex-Drugs und Rock ‚’n’ Roll Life so ist, gehe ich mal wieder auf en Konzert. Heute geht es zu Massive Attack. Eigentlich ja so gar nicht mein Styl. Warum ich dann hier bin, fragt der werte Leser? Ein Freund wollte hin und fragte, ob ich mitkomme. Und da ich Männer so gut wie nie was abschlagen kann, hab ich zugesagt. Doch dann sagt er natürlich ab und deshalb steh ich nun hier alleine.

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In The Golden Circle - 16 Stunden Sonisphere Festival

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Erst war es nur so ein Gedanke, dann wurde es zu einer fixen Idee und letztlich zur Obsession: Ich wollte meinen 25. Geburtstag auf dem Sonisphere-Festival feiern und mit den Big 4 des Trash-Metal ein Vierteljahrhundert alt werden! Doch die Umsetzung der Obsession war schwierig. Erst mal die Suche nach einer adäquaten Begleitung. Schließlich will man ja nicht mit irgendwem seinen 25. Geburtstag feiern, aber auch nicht jeder mit dem man seinen Gebtag feiern würde, eignet sich fürs Sonisphere. Wir reden hier ja von 16 Stunden vor der Bühne stehen, egal ob bei Regen oder praller Sonne. Und mit vor der Bühne meine ich auch genau das. Ich hatte nämlich keine Lust, mich mit 40.000 Menschen irgendwo einen Kilometer von der Stage entfernt um ein bisschen Platz zu prügeln und Metallica, Slayer, Megadeath und Anthrax in Größe von Strichmännchen am Ende des Horizonts rumwackeln zu sehen. Doch da war schon das nächste Problem. Nicht dass es keine Tickets gegeben hätte, die einem das erlauben. Doch die waren verdammt teuer. Da wir uns ewig nicht entscheiden konnten, wer nun mitkommt und überhaupt, waren sie am Ende bei über 4000 Kronen und damit way out of possibility. Da ich aber ein Sturkopf bin, und mir in den Kopf gesetzt hatte, in der ersten Reihe zu stehen, musste eine Alternative zum hiesigen Ticketverkauf her. Das Zauberwort war ebay. Drei zwei eins meins hatte ich dann zwei Tickets für den Golden Circle, also den Wellenbrecher direkt vor der Bühne, für den Preis von zwei einfachen Stani-Tickets ergattert. Die kamen dank eines superlieben Ebayers und zufälligen Besuchs aus Deutschland dann auch noch rechtzeitig am Freitag bei mir an.

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Beat, Beat, die Beatsteaks …

Endlich war es soweit nach 4 Wochen hatte ich am Dienstag meine letzte Prüfung. Ja sogar wir Erasmus-Studenten haben manchmal Lernstress. Einige Wochen zuvor hatte ich zufällig entdeckt, dass die Beatsteaks an diesem Abend live in Prag spielen würden. Wie könnte man den Beginn der Semesterferien besser feiern, als bei einem Konzert abzugehen?

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Der sexiest Gitarrengott live

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Slash war in der Stadt. Ok, wie ich feststellen musste kennt so gut wie keiner in meinem Umfeld Slash. Das ist traurig und wirft so einige Fragen auf. Als erstes: mit wem hänge ich hier eigentlich rum? Zweitens: wie kann man in meinem Alter oder älter sein und Slash nicht kennen? Ich meine, was haben denn alle in den 1980er und Anfang der 1990er gemacht. Um das Verwirrspiel mal aufzulösen, und dem werten Leser zu sagen, was ihn in diesem Artikel erwartet: Slash war der Gitarrist von Guns N’ Roses. Und das wiederum war eine der  erfolgreichsten Hard-Rock-Bands der Welt. Manch einem mögen Lieder wie „november rain“, „sweet child of mine“ oder „paradies city“ vielleicht was sagen. Mitte der 90er trennten sich dann die Wege der Musiker. Offiziell gibt es GNR zwar noch, jedoch nur noch mit Axel Rose. Und seien wir mal ehrlich, der ist inzwischen eine ganz traurige Gestalt. Doch wie dem auch immer sei, Slash und damit einer der besten Gitarristen der Welt war hier. Seit ich wusste, dass er hier eine Ging spielten würde, konnte ich nicht mehr schlafen. Seit ich denken kann und GNR hören, das ziemlich zeitgleich passiert sein dürfte, ärgere ich mich, dass ich es nie auf ein Konzert von ihnen geschafft habe. Also ich meine eins, als es sich noch um die echte Band gehandelt hat. Und nun kam Slash in die Stadt, so nah würde ich GNR vermutlich nie mehr kommen.

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Neuinszenierung: Tristan und Isolde in der Staatsoper Prag

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Keine Oper Richard Wagners fasziniert das Publikum mehr als die Liebesgeschichte von Tristan und Isolde. Nahezu jedes namhafte Opernhaus hat sie auf dem Spielplan stehen. In der aktuellen Spielzeit wagte sich die Prager Staatsoper an eine Neuinszenierung, die im Mai ihre Premiere feierte.

Nun, was erwartet den geneigten Operngänger in der Stadt, die schon Wagner selbst begeisterte und dessen Phantasie anregte?

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KISS - What a crazy night

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Die Aufregung ist groß, das Chaos auch. Wo ist meine Strumpfhose? Warum pass ich nicht mehr in den Rock? Bin ich so fett geworden? Scheiße, die Schuhe passen ja gar nicht zum Rest! So tönt es aus meinem Zimmer. Gut, dass ich schon fertig bin. Aber ich hab mir ja auch schon seit Wochen überlegt was ich anziehe: Das Zipkleid und dazu die Overknees. Eigentlich wollte ich mir ja noch das Leopardentop kaufen und dazu den Lederrock. Aber dann dachte ich mir, es ist eh dunkel, wozu sich aufbrezeln. Ja, die zwei Mädels, die mein schön aufgeräumtes Zimmer gerade in einen Affenstall verwandeln, sehen das anders. Immer noch durchfühlen sie die Koffer und Tüten, die sie aus München, beziehungsweise Nürnberg, mitgebracht haben. Ja ganz recht, sie sind extra angereist - wegen KISS!

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Prager Frühling erfüllt Träume

In der vergangenen Woche hat das traditionelle Musikfestival „Prager Frühling“ (Pražské  Jaro) traditionell am Todestag von Bedřich Smetana und der traditionellen Aufführung dessen symphonischen Zyklus „Mein Vaterland“ seinen Auftakt genommen.

Der junge Jakub Hrůša führte am 12. Mai den Taktstock, und es erfüllte sich damit ein Traum des Nachwuch-Stars der heimischen Dirigentenszene. Unter den Augen des Staatspräsidenten fügte er zusammen mit den Prager Symphonikern die nun offizielle 65. Prager-Frühlings-Interpretation des böhmisch-erbaulichen Klassikers hinzu. (mehr…)

Saisonvorschau der Tschechischen Philharmonie

Der Ort der Pressekonferenz zur Präsentation der kommenden Konzertsaison der Tschechischen Philharmonie war wohl gewählt, der Präsidentensaal des Rudolfinums, der Zeitpunkt auch, denn immer wieder drangen die eindringlichen Töne von Beethoven aus dem Konzertsaal, worin die Musiker übten. Mit ihren Klängen im Ohr stellte der nicht mehr ganz neue Direktor Vladimír Darjanin klar, dass die Česka Filharmonie (ČF) weiter Riesenschritte auf dem Weg zum Kulturunternehmen macht, und vermutlich bleibt dieser Gang in Zukunft wohl keiner Kulturinstitution erspart. (mehr…)

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