Eine erleuchtete Nacht - The Doors in der Stadt
Es sind die 60er. Hippiezeit, Love and Peace, Drogenrausch, Freiheit, alles ist möglich. Jim Morrison als die Verkörperung von alledem. Aufrührerisch, selbstzerrstörerisch, charismatisch. Durch ihn werden die Auftritte von The Doors zu extatischen Happenings. Und dann sein plötzlicher Tod. Unter dubiosen Umständen in Paris - eine Legende ist geborgen. Doch was wird aus dem Rest der Band? Erst versucht man es ohne Morrison, was jedoch nicht funktioniert, sodass man sich trennt. 2002 finden Manzarek und Krieger wieder zusammen und zurück auf die Bühne. Und als wäre nichts gewesen, spielten sie wieder die alten Songs. Manch einer mag sich fragen, was Menschen jenseits der 60 bewegt, sich wieder auf die Bühne zu stellen und so zu tun, als wäre man noch ein Jungspund. Ist es Geldnot, die Krieger und Manzarek dazu veranlasst? Oder einfach nur der Rock im Herzen, der nie alt wird? Und kann sowas überhaupt gut sein? Letzten Dienstag machte ich mich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf, dies zu erkunden.



