Ab in den Bunker - Feiern bis zum Weltuntergang

Da ich leider nur noch knapp einen Monat in Prag bin, hab ich gerne die Aufgabe übernommen eine Besprechung über einen Club zu schreiben. Schließlich muss man ja seinem Ruf als Eramus-Student gerecht werden und bis zum bitteren Ende feiern. Ich hab bis jetzt schon viele Clubs in Prag besucht, aber ein alter Atombunker hat mich wirklich noch mal gereizt. Also ab in den BUNKR PARUKÁŘKA !!!!!

Ich hatte schon von einigen Leuten gehört, dass die Lokation super sein soll. Dennoch muss sie wohl noch nicht jeder gefunden haben. Also hab ich mich brav an meinen Laptop gesetzt und über Google Maps die genaue Adresse rausgesucht. Erstaunlicherweise hat alles auch super geklappt. 5 Minuten nachdem wir bei Olšanské náměstí ausgestiegen waren, hatten wir den Eingang auch schon gefunden. Auf dem kleinen Platz im Park befindet sich nämlich zwischen einer Vielzahl von Graffitis ein großer Pfeil, der auf die Tür zeigt. Also so schwer ist es wirklich nicht! (mehr…)

Klamotten, Klingen und Curry. Ein Besuch auf dem Asiamarkt in Holešovice.

Prag hat ja so einiges an Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Wer aber gerne feilscht und die ein oder andere Skurrilität sucht, muss dem Asiamarkt im Prager Stadtteil Stadtteil Holešovice einen Besuch abstatten. Etwa 300 Meter von der Metrostation Vltavská (Linie A) entfernt, beginnt ein Areal, auf dem sich so ziemlich alles finden lässt, was man sucht. Ob es gebraucht wird, ist eine andere Frage, die hier aber auch nicht wirklich beantwortet werden muss, solange der Preis stimmt.

Direkt am Moldauufer empfangen ein paar kleine Restaurants und das große Tor die Gäste. Was zunächst wie ein kleiner Jahrmarkt aussieht, entpuppt sich recht bald nach den ersten Schritten als ein riesiger Freiluftsupermarkt voller Verkaufsstände, Hallen und Imbissbuden. Man sollte genug Zeit einplanen, wenn man das Gelände in aller Ruhe erkunden will.

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Kolej Hostivař - Die kuriosen Seiten eines ganz normalen Wohnheims

Der Name Kolej Hostivař wird bei nicht wenigen Studenten ein Zucken in Körperteilen auslösen, von dessen Existenz sie bis zum heutigen Tag nichts wussten. Bereits ein Blick in die Erfahrungsberichte der letzten Jahre offenbarte schon vor Antritt des Auslandsstudiums einen Eindruck den man kurz mit den Worten - zu dreckig, zu weit weg und viel zu laut - zusammenfassen kann.  Die Konsequenz ist, dass viele erst gar nicht einziehen wollen bzw. das Wohnheim als leidiges Übergangslager bis zum Bezug der eigenen Wohnung betrachten.
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Was wir schon immer voneinander wissen wollten…

… und nicht zu fragen wagten. Frauen und Männer, wenn sie sich endlich einmal die Meinung sagen, sollten lieber getrennt voneinander bleiben. Dann erst werden sich die wahren Gefühle, Bedürfnisse und Klagen offenbaren.


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Drinnen Kunst, draußen Performance

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Dies ist ein Veranstaltungshinweis. Allerdings einer ohne Ortsangabe, da sich die Veranstaltung an einem Ort abspielt, an dem sie gar nicht stattfinden dürfte. Und ohne Zeitangabe, da sich der Zeitpunkt der Aufführungen nur durch Mund-zu-Mund-Proganda verbreiten darf. Und überhaupt läßt sich nicht einmal sagen, was diese Veranstaltung eigentlich ist. Das liegt aber nicht daran, dass man es nicht dürfte, sondern daran, dass man es nicht weiss, was man da gesehen hat, wenn man die Aufführung schließlich doch einmal erleben durfte.

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Bio in Prag

Als Berliner Göre, die in Kreuzkölln lebt (das Gebiet zwischen Kreuzberg und Neukölln), bin ich in Bezug auf Biolebensmittel verwöhnt und greife vor allem im Bereich der Milchprodukte gerne zu. Auch fair gehandelter Kaffee ist mir sehr wichtig und steht immer in meinem Küchenregal. Die Berliner Infrastruktur ist diesbezüglich besonders in Kreuzberg und Friedrichshain sehr gut ausgebaut. Mittlerweile gibt es sogar einige Bio-Supermarktketten (LPG, Bio Company, viv) und auch die Discounter, allen voran Plus und Lidl machen den Trend mit. Diese Entwicklung ist dann schon wieder etwas fragwürdig, weil kleine private Bioläden es schwerer haben zu überleben.

Auch in Prag wollte ich nicht auf diesen von mir favourisierten Lebensstil verzichten. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach vergleichbaren Einrichtungen in der tschechischen Hauptstadt. (mehr…)

Chillen im “Blind Eye”

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Um in der Prager ERASMUS-spezifischen Partyszene zu überleben, muss der gemeine europäische Student entweder von Hause aus einen grottenschlechten Musikgeschmack haben, oder sich diesen unter Schmerzen und mit der Hilfe von viel Alkohol antrainieren. Charthits der übelsten Sorte-und zwar nicht nur die aktuellsten- sind die bevorzugte Tanzmusik. Was dann nicht dem Pop-Mainstream zuzuordnen wäre, ist meistens elektrolastig. Fazit: laut, anstrengend, scheußlich. (mehr…)

Schlemmen in der Obstbar Ovocný Světozor

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Ob vor oder nach einem Kinobesuch im Svĕtozor, oder um mich eistechnisch für einen entspannten Spaziergang im anliegenden Franziskaner-Garten zu wappnen-Ovocný Svĕtozor geht immer.

Und da ist sie auch schon wieder-die lange Warteschlange, die sich aus der Ladentür bis in die Passage hinein windet. Sie ist ein Phänomen, das einfach zur Svĕtozor-Passage in der Vodičková dazu gehört. Mag sie im Allgemeinen ein Fluch sein-sei es an der Supermarktkasse, in der Bibliothek oder an der Bar im Club- hier ist die Warteschlange ein Segen. Denn die Auswahl der jeweiligen Leckerei verlangt mir jedes Mal viel Zeit und vorallem Entscheidungsfreude ab. Weiterhin sind Berührungsängste bezüglich Sahne- und Zuckerkalorien hier vollkommen fehl am Platz.
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Panoramabild: Obama auf der Prager Burg

Wollte man Papierabzüge von allen Bildern machen, die Barack Obamas Prager Burgrede dokumentieren, müssten Europas Wälder wahrscheinlich dran glauben. Zum Glück leben wir aber im Zeitalter der Digitalfotografie. Hier eine wunderbare 360-Grad-Panorama-Aufnahme,  vom amerikanischen Fotografen Jeffrey Martin angefertigt.

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Ein Lob der Kälte

Normalerweise bin ich kein Freund des Winters. Meinetwegen könnte man diese Jahreszeit in unseren Breiten getrost streichen und  stattdessen das Frühjahr irgendwann Mitte-Ende Oktober beginnen lassen. Aber am Wochenende hat mir das frostige Wetter in Prag zu einer Leistung verholfen, die ich bei angenehmeren Temperaturen bestimmt nicht gebracht hätte.

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