Große Gefühle für kleines Geld

Romeo und JuliaDie größte Liebesgeschichte aller Zeiten? Natürlich spreche ich hier von Romeo und Julia (obwohl Susi und Strolch ganz dicht auf Platz zwei folgen könnten). Die Romanze von William Shakespeare kann im Prager Nationaltheater bewundert werden – und zwar ganz ohne Worte. Romeo und Julia als wunderbares, verzauberndes Ballett: Da fehlen einem wirklich fast die Worte.

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Ost-westliche Klangavantgarde bei Pražské premiéry in Prag

Am Sonntag fand die vierte Ausgabe des Festivals Pražské premiéry (Prager Premieren) mit der Aufführung des monomentalen Chorwerkes “Gotteskinder” des 30-jährigen tschechischen Komponisten Jiří Kadeřábek einen dramatischen Abschluss.

Die Philharmonie Zlín und der Chor der slowakischen Philharmonie boten unter der souveränen Leitung von Jakob Hruša noch einmal alles auf, was die zeitgenössische Musik heute zu bieten hat: Computerklänge, Ratschen vom Zerreißen von Zeitungen, aber auch hochmelodische Streicher- und Gesangspassagen aus folkloristischen Musikzitaten.
Damit war es vollbracht: Über eine Woche lang wurden in Prags schönstem Konzertgebäude, dem Rudolfinum, neueste und allerneueste Kompositionen der ernsten Musik zum guten Teil uraufgeführt, Musik also, die unter dem Label Neue Musik mittlerweile schon einen etablierten Platz im Kanon der ernsten Musik gefunden hat.

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Die Sophien- und die Schützeninsel – Moldauinseln in Prag

bild0834.bmp Auch auf den Moldauinseln lässt sich die Sonne genießen. Die Sophien- und die Schützeninsel liegen beide in der Moldau in der Nähe des Nationaltheaters und also mitten im Stadtzentrum. Sie eignen sich bestens, um dem Trubel in den Straßen der Altstadt zu entfliehen und ein bisschen Natur zu genießen…

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Letnáanlagen, Stromovka, Vojanovy - Parks und Gärten in Prag

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Nach einem völlig verschneiten Ostern herrscht in Prag seit zwei Tagen endlich strahlender Sonnenschein. Die Kirschbäume blühen, Krokusse und Osterglocken blühen… Wo könnte man den Frühlingsbeginn besser genießen, als in einem der zahlreichen Parks, Gärten und Inseln, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen? Hier eine erste Auswahl…

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Zauberzirkus in der Laterna magika

Touristen, die Prag besuchen und ein bisschen Zeit mitbringen, wird oft ein Besuch in der „Laterna magika“ empfohlen. Diese ganz eigene Art des Theaters wurde in der Tschechoslowakei entwickelt und hat sich bis heute als große Publikumsattraktion gehalten.

Gestern war ich endlich auch einmal dort, um mir mit eigenen Augen den „Zauberhaften Zirkus“ anzuschauen, der dort aufgeführt wurde.

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Die Gefahr ist irgendwo da draußen…

Mütter, passt auf eure Töchter auf! Väter, achtet auf die Söhne! Ach, und überhaupt: Ihr alle solltet auf der Hut sein! Denn die Gefahr lauert in unsrer aller Mitte, draußen auf der Straße, sie ist sozusagen direkt UNTER uns. Natürlich spreche ich von – na, irgendein Tipp? Taschendiebe – leider daneben. Betrunkene Rumpöbler – auch nicht richtig. Trickbetrüger – nicht wirklich. Und hier die Lösung auf die Frage „Was ist die größte Gefahr, die auf den Straßen Prags auf uns wartet?“

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Begegnung mit einer tot geglaubten Spezies

aklid1.jpgVon den vielen deutschen Wörtern, die sich die tschechische Alltagssprache einverleibt hat, ist mir dieser Tage eines besonders in Erinnerung gekommen: vekslák. Es stammt vom deutschen “wechseln” und bezeichnet eine Person, die sich irgendwelchen - meist krummen - Tauschgeschäften widmet, etwa dem illegalen Handel mit Devisen.

Die veksláci, so die Mehrzahl, erlebten ihr goldenes Zeitalter in der Tschechoslowakei der 70er und 80er Jahre, als im real existierenden Sozialismus Schwarzmarkt und Schattenwirtschaft blühten. Mit dem Phänomen setzte sich der 1987 erschienene Film Bony a klid (in etwa “Gutscheine und Ruhe”) von Vít Olmer und Radek John auseinander - ein vekslácký thriller.

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Wie es ist, in Prag einkaufen zu gehen

Nach vier Wochen, die ich nun in Prag lebe und in denen ich von der Zahnbürste über die Fahrkarte bis zum Bier schon so Einiges besorgen musste, ist es vielleicht an der Zeit, mal ein paar Worte über Preise, Öffnungszeiten usw. Prager Geschäfte zu verlieren.

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“One World” - Das Festivaltagebuch Teil 4

One WorldWenn man normalerweise einen Brief schreibt, dann hofft man, dass der Brief auch jene Person erreicht, an die er gerichtet ist. Bei dem Dokumentarfilm „Letter to Anna“ ist das leider ein bisschen anders. Denn Anna ist tot. Anna wurde im Oktober 2006 ermordet, weil sie Dinge geschrieben hat, die bestimmte mächtige Leute nicht lesen wollten. Anna heißt mit Nachnamen Politkovskaja und ist die berühmte russische Journalistin, die offen und schonungslos die Putin-Regierung und den Krieg in Tschetschenien kritisierte. Beim „One World“-Dokumentarfilmfestival wird an den Fall Politkovskaja erinnert.

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“One World” - Das Festivaltagebuch Teil 3

One WorldGeorge Clooney und Don Cheadle (bekannt aus „Hotel Ruanda“) gemeinsam in einem Film? Ein Gastauftritt von „Governator“ Arnold Schwarzenegger? Sechs Handlungsstränge, die sich zu einem gemeinsamen Thema verweben? Musik von Stevie Wonder und U2-Sänger Bono? Und dann auch noch eine Danksagung an Steven Spielberg im Abspann? Oh ja, Hollywood hat Einzug gehalten beim „One World“-Filmfestival…

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