Bio in Prag

Als Berliner Göre, die in Kreuzkölln lebt (das Gebiet zwischen Kreuzberg und Neukölln), bin ich in Bezug auf Biolebensmittel verwöhnt und greife vor allem im Bereich der Milchprodukte gerne zu. Auch fair gehandelter Kaffee ist mir sehr wichtig und steht immer in meinem Küchenregal. Die Berliner Infrastruktur ist diesbezüglich besonders in Kreuzberg und Friedrichshain sehr gut ausgebaut. Mittlerweile gibt es sogar einige Bio-Supermarktketten (LPG, Bio Company, viv) und auch die Discounter, allen voran Plus und Lidl machen den Trend mit. Diese Entwicklung ist dann schon wieder etwas fragwürdig, weil kleine private Bioläden es schwerer haben zu überleben.

Auch in Prag wollte ich nicht auf diesen von mir favourisierten Lebensstil verzichten. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach vergleichbaren Einrichtungen in der tschechischen Hauptstadt. (mehr…)

Uuuund Cut! Wie die neue Frisur nicht zur haarigen Angelegenheit wird

Fast dachte ich, ich könnte mich mit meinen Sprachkenntnissen in der tschechischen Welt halbwegs durchschlagen. Als ich aber miterleben musste, wie der Versuch eines Freundes sich beim Friseur verständlich zu machen kläglich scheiterte, geriet ich ins Grübeln. Scheu vor dem Spickzettel hin oder her, manchmal sind ein paar Worte auf Papier gold wert. Denn bevor einem beim Anblick der neuen Frisur aber auch noch die letzten Haare zu Berge stehen, kann man sich mit ein paar Sätzen ganz einfach behelfen. (mehr…)

Schätze im Verborgenen

Auf Prags größtem Flohmarkt im Stadtteil Vysočany

Auf dem Flohmarkt
Spuren längst vergangener Zeiten können so einiges erzählen und lassen vieles erst richtig interessant werden. Zugegebenermaßen war das alles aber nicht die Ursache, weshalb ich mich auf den Weg zu Prags größtem Flohmarkt machte.

Als Student denkt man eher praktisch. Ein kleines Regal, nicht zu teuer, das war es, was ich mir eher von dem Flohmarkt erhoffte. Ein Regal fand ich zwar nicht, dafür jedoch jede Menge Skurriles. (mehr…)

Mit dem Fahrrad durch Prag

fahrrad.jpgWie habe ich es doch vermisst, mein Fahrrad! Mein wunderschönes, altes, schwarzes Hollandherrenrad! Und nun ist es endlich hier in Prag, damit es mich – schneller als jede Metro, Tram oder meine eigenen Füße – überall hinbringen kann. Warum habe ich es eigentlich nicht schon früher geholt, mein Velo? Ach richtig, Fahrradfahren ist in Prag nicht sehr üblich. Und das ist noch stark untertrieben. Fahrradfahren ist gefährlich, da gibt es keinen Zweifel. Aber ich werde trotzdem fahren und dabei lernen mich sicher durch die chaotischen Straßen der Hauptstadt zu bewegen, ohne mich auf 50 Metern dreimal überfahren zu lassen, in die Straßenbahnschienen zu geraten oder ständig Touristen umzumangeln.
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Und auf einmal sprachen sie alle Deutsch - Interkulturelle Kommunikation Teil 6

Wenn man für eine längere Zeit in einer Stadt lebt, dann hat man nach ein paar Wochen ja so seine Lieblingslokale oder -Geschäfte, in denen man immer wieder Kunde ist. So bin ich mittlerweile Stammkunde in einem wirklich hervorragenden tschechischen Lokal, in dass ich jeden meiner Gäste ausführe. Gemüse und Obst kaufe ich täglich bei einem Vietnamesen um die Ecke. Bisher gab es bei jedem Einkauf die üblichen Probleme mit der Sprache.

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Český Krumlov, Perle des Böhmerwaldes oder Venedig an der Moldau

ck2.jpgDas beschaulich romantische Städtchen Krummau (oder auch Böhmisch Krumau) liegt etwa 180 Kilometer südlich von Prag in einer verschlungenen Moldauschleife. Als UNESCO-Welterbe ist der kleine Ort mit nicht einmal 14 000 Einwohnern ein Touristenmagnet ohnegleichen. Um mich selbst davon zu überzeugen, bin ich mit einem tschechischen Freund über die Ostertage hingefahren.
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Die Gefahr ist irgendwo da draußen…

Mütter, passt auf eure Töchter auf! Väter, achtet auf die Söhne! Ach, und überhaupt: Ihr alle solltet auf der Hut sein! Denn die Gefahr lauert in unsrer aller Mitte, draußen auf der Straße, sie ist sozusagen direkt UNTER uns. Natürlich spreche ich von – na, irgendein Tipp? Taschendiebe – leider daneben. Betrunkene Rumpöbler – auch nicht richtig. Trickbetrüger – nicht wirklich. Und hier die Lösung auf die Frage „Was ist die größte Gefahr, die auf den Straßen Prags auf uns wartet?“

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Begegnung mit einer tot geglaubten Spezies

aklid1.jpgVon den vielen deutschen Wörtern, die sich die tschechische Alltagssprache einverleibt hat, ist mir dieser Tage eines besonders in Erinnerung gekommen: vekslák. Es stammt vom deutschen “wechseln” und bezeichnet eine Person, die sich irgendwelchen - meist krummen - Tauschgeschäften widmet, etwa dem illegalen Handel mit Devisen.

Die veksláci, so die Mehrzahl, erlebten ihr goldenes Zeitalter in der Tschechoslowakei der 70er und 80er Jahre, als im real existierenden Sozialismus Schwarzmarkt und Schattenwirtschaft blühten. Mit dem Phänomen setzte sich der 1987 erschienene Film Bony a klid (in etwa “Gutscheine und Ruhe”) von Vít Olmer und Radek John auseinander - ein vekslácký thriller.

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Wie man nach Theresienstadt hin und mit etwas Glück auch wieder zurück kommt

Wie bereits beschrieben, haben wir am Samstag einen Ausflug nach Theresienstadt gemacht. Während die Hinfahrt ganz planmäßig verlief, so gestaltete sich die Rückfahrt nach Prag anders als erwartet.

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Wie es ist, in Prag einkaufen zu gehen

Nach vier Wochen, die ich nun in Prag lebe und in denen ich von der Zahnbürste über die Fahrkarte bis zum Bier schon so Einiges besorgen musste, ist es vielleicht an der Zeit, mal ein paar Worte über Preise, Öffnungszeiten usw. Prager Geschäfte zu verlieren.

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