Wie finde ich in Erasmus-Woche Nr. 1 zurecht

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Willkommen in Prag! Der Stadt der Tausend Türme, des Nebels und des Biers. Wer jetzt schon hierher gefunden hat, darf sich freuen. Allen anderen: Viel Freude bei der Reise. Die erste Woche eines Erasmus-Studenten entpuppt sich als purer, organisierter Stress.

Nicht genug, dass man sich in einer neuen Umgebung befindet, mit einer solch’ merkwürdigen Sprache wie dem Tschechischen. Nein, auch an der Uni finden sich höchst dubiose und äußerst veraltete bürokratische Umstände. Hier ein paar Tipps, wie man diese meistert, des Anstehens Herr wird und sich zurecht findet.

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Eine Reise nach Prag beginnt

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„Willkommen bei der tschechischen Bahnverkehrsaktiengesellschaft“

Es ist zu spät. 9:05 Uhr. Stau auf der Autobahn A66 Richtung Frankfurt am Main. Im Kofferraum gefühlte 100 Trillionen Liter Gepäck. Pullover, T-Shirts, Schuhe. Fotos, Romane, meine grün-weiß gestreifte Kochschürze. Parkplatz in Sicht, Sprint Richtung Gleis. Ich sitze im ICE 1557.

Mein Sitznachbar riecht nach Aftershave und verspricht mir sechs Mal vorwurfsfreies Aufstehen bis Weimar. So langsam dämmert mir, was es bedeutet, dass ich in die Bahnagentur marschiert und mein Ticket gefordert habe: „Einmal Prag, One-Way bitte!“
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Na shledanou!

Sollte ich mich eine Weile nicht gemeldet haben, so liegt es daran, dass ich kurzzeitig das Land verlassen habe und auch keinen Internetanschluss mehr habe seit zwei Wochen. So fängt es an: Erst kein Internet mehr, dann reisen nach und nach die Mitbewohner ab und irgendwann wird einem klar, dass man nun auch gehen muss.

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Unialltag Teil 3 – Die Vorlesungszeit neigt sich dem Ende zu

In einem Punkt scheint sich die Vorlesungszeit an der Karlsuniversität hier in Prag wirklich überhaupt nicht von der in Deutschland zu unterscheiden: Die Zeit vergeht wie im Flug und schon ehe man sich versieht, ist Klausuren-und-Essay-Schreibzeit. Und wie jedes Semester fragt man sich: War es das jetzt schon? Und was habe ich eigentlich gemacht, gelernt, erkannt in den letzten Monate?

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Über das Begrüßen in unterschiedlichen Kulturen – Interkulturelle Kommunikation Teil 5

Ein Tag ohne das Begrüßen oder Verabschieden seiner Mitmenschen wäre wie Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Man begrüßt und verabschiedet sich morgens, mittags und abends ohne darüber nachzudenken, ob und wie man es macht…

…bis man dann vor einem Franzosen steht und ihn umarmen möchte.

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Über Telefonkarten und Veranstaltungskalender

Für all diejenigen, die nicht vorhaben, jemals nach Prag zu reisen, könnte das jetzt ein bisschen langweilig werden (pardon). Im Bezug auf alle anderen habe ich aber das Gefühl, dass ich mal ein paar praktische Informationen z. B. darüber loswerden muss, wann man umsonst ins Museum gehen und wie man günstig telefonieren kann…

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Unialltag Teil 2 - Die Gebäue der Karlsuniversität

uni.bmp Vergleicht man die Gebäude der ältesten Universität Mitteleuropas, erbaut 1348, mit denen der meisten deutschen Universitäten, dann wird man vielleicht ein bisschen neidisch und freut sich, dass man wenigstens während seines Auslandssemesters einmal an solch einem Ort studieren darf.

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Lernen und Studieren in unterschiedlichen Kulturen - Interkulturelle Kommunikation Teil 4

Auf die etwas kritische Frage eines deutschen Kommilitonen hin, antwortete mein amerikanischer Dozent in der letzten Stunde des Seminars „Popular Culture“: „You are German? Oh, Germans are always so precise!“. Seine Aussage schien positiv gemeint zu sein und gab mir im Anschluss an das Seminar dennoch zu denken: Sind Deutsche wirklich so präzise? Ist dies eine positive Eigenschaft? Wann ist es negativ, präzise zu sein? Studieren und Lehren Deutsche anders, als andere Kulturen?

Am Freitag darauf sollte genau dies das Thema des Seminars „Interkulturelle Kommunikation“ sein.

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Wie man Geld bekommt, ohne etwas dafür zu tun - Das Geheimnis um „die Liste“

Ziellos von Gebäude zu Gebäude, fragend durch zahlreiche, enge Gänge und Gassen laufend, kommt einem das Suchen passend zum Schauplatz fast schon ein bisschen kafkaesk vor: Jagten wir in der ersten Woche nach unserer Ankunft einem ominösen „Buch“ hinterher, das die Antwort auf alle unsere Fragen sein sollte (es handelte sich dabei um ein stinknormales Vorlesungsverzeichnis), so kursierten in den letzten Wochen Gerüchte um Geld und eine „Liste“, die sich in den Gemächern einer Bank befinden sollte.

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Wie es ist, wenn jeder jedem einen Teil seiner Kultur nahe bringen möchte – Interkulturelle Kommunikation Teil 3

Kokko, kokoo koko kokko. Koko kokkoko? Koko kokko!

Was hier nach einer Unterhaltung zwischen Hühnern klingt, ist in Wirklichkeit ein Dialog zwischen zwei Finnen. Es geht um Kokko, der das Mitsommernachtsfeuer anzünden soll.

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