Von Pressburg über Pozsony nach Bratislava

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Es war dunkel und kalt - wie immer. Nur diesmal war es mal nicht abend, sondern 6:30 Uhr morgens. Zusammen mit all den anderen, mehr oder weniger freiwilligen, Frühaufstehern zwängte ich mich in die Metro. Ich war auf dem Weg zum Busbahnhof Florence, von wo aus ich in wenigen Minuten für sagenhaft günstige 14 Euro nach Bratislava aufgebrochen bin. (mehr…)

Gehirnfutter

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Es ist kalt und dunkel – nein, heute fange ich mal nicht so an. Auch wenn es kalt und dunkel war!
Nach diversen Erasmusparties, die diese Woche ja  in allen erdenklichen Lokalitäten stattfanden, hatte ich doch das dringende Bedürfnis zu schauen erfahren, ob mein Gehirn nach all der schlechten Musik und dem ein oder anderen alkoholischen Getränk noch am Leben war. Und was ist dafür besser geeignet als ein bisschen Kultur? Gut, ich hätte auch einfach tschechische Grammatik wiederholen können, doch alles zu seiner Zeit. Für dieses Mal hatte ich mir die Fotoausstellung über den großen deutschen Nachkriegsfotografen Herbert Tobias in Rudolfinum ausgesucht, um meinem Gehirn mal wieder etwas Futter zu geben. (mehr…)

Zeit des Abschieds

Vor zwei Wochen war es endlich so weit und meine langersehnte Bestätigung für die Verlängerung meines Erasmus-Daseins trudelte in Form eines Faxes bei meinen Betreuern ein.  So konnte ich nach langem Warten beruhigt durchatmen und mir erste Gedanken machen, wie ich die kommende schöne Jahreszeit in Prag verbringen möchte.

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Den Königsweg entlang

100_2680_396x527.JPGIch hatte mal wieder Besuch, wie könnte es auch anders sein? Der werte Leser wird sich bestimmt schon fragen, ob ich in meinem Auslandsjahr eigentlich auch etwas anderes tue, als Besuch zu haben. Doch gelegentlich mache ich auch noch andere Sachen als die Fremdenführerin zu spielen.
Letztes Wochenende war es jedoch wieder einmal so weit und ich hetzte mit meinem Besuch bei minus zehn Grad wieder einmal kreuz und quer durch die Stadt, bei dem Versuch alles Sehenswerte in drei Tage zu pressen. Ich muss ja sagen, nachdem ich das nun schon zum fünften Mal gemacht habe, bekomme ich nicht nur langsam Routine darin und mir eine eigene Route zusammengestellt, sondern vor allem langsam die Nase voll. So schön die Stadt ist und so sehr ich sie liebe, aber Fremdenführerin zu sein, that sucks. Da ich aber eine gute Gastgeberin sein will, konnte ich auch diesmal die Bitte, auf die Burg zu gehen, nicht ablehnen. (mehr…)

Almost Halbzeit - Eine kleine Rückschau

Na nun bin ich doch schon ein ganzes Weilchen in wunderschönen Prag, um genau zu sein vier Monate und ein paar Tage. Lange genug jedenfalls um mal eine kleine Rückschau zu wagen, auf alles, was in der Zeit so alles passiert ist und um daraus zu schlussfolgern, was ich noch alles unbedingt machen sollte, bevor ich mich Ende September vermutlich wieder nach Deutschland bewegen muss. Es sei denn ich bestehe den Eignungstest an der Uni und kann hier meinen Abschluss machen. Doch ob dafür mein Tschechisch gut genug ist wage ich immer noch zu bezweifeln. Naja, der nächste Sprachkurs beginnt ja bald. Und mein Mitbewohner spricht nun auch ganz fleißig und  sehr geduldig mit mir Tschechisch.

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Ein virtueller Spaziergang durch Prag

Was kommt einen bei dem Schneechaos und der klirrenden Kälte der letzten Wochen mehr entgegen, wenn man Besuch hat und dieser sich die Stadt ansehen will, als ein Ausflug in das Museum der Hauptstadt Prag? Dort gibt es nämlich nicht nur das viel gepriesene Langweil Modell  der Stadt im 19. Jahrhundert zu sehen, sondern man kann sich nun auch auf einen virtuellen Rundgang durch die Stadt aufmachen.

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Märchenstunde in Haje

Es gongt. Wir sind spät dran. Es ist Freitag kurz vor acht. Zusammen mit Renata, meiner unglaublich talentierten Dolmetscherin, bahne ich mir einen Weg durch die Korridore einer Schule in Haje, vorbei an kleinen und großen Kindern mit riesigen Schulranzen. Im Rahmen des Projekts Europa macht Schule halte ich heute zwei Unterrichtsstunden bei Erstklässlern über die Märchen der Gebrüder Grimm. Ich bin ein wenig aufgeregt.

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Kauderwelscheranto

Kultureller Austausch - Wer hat diese Worte nicht verwendet in seinem Motivationsschreiben? Motiviert, vier, fünf, sechs oder zehn Monate in Prag zu studieren, um eine Kultur von innen heraus kennen zu lernen, kulturellen Austausch zu betreiben. Doch wie genau funktioniert das im echten Leben?

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Welcome to the Jungle

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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nun der Welt kundtun, wie unheimlich geil es war, am letzten Samstag in Vagon gewesen zu sein, auf dem Konzert der Guns ‘n’ Roses-Revivalband gleichen Namens aus der Slowakei.

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Karlovy Vary - wo sich Pelzmäntel für Wasser bücken

Karlsbad ist irgendwie anders. Irgendwie surreal. Geradezu ausgestorben wirkte die Stadt als ich mich am vergangenen Montag mit zwei Freundinnen dorthin aufmachte. Vielleicht verbringen die Schönen, nun gut, die Reichen einen verschneiten Januartag lieber bei Massagen und Duftbädern drinnen als draußen in der klirrenden Kälte. Das nehme ich ihnen nicht übel. Was hat es auf sich mit dieser Stadt, in der wohl genährte Menschen in Pelzmänteln aus kleinen Plastikbehältern rostig schmeckendes Wasser trinken?

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